Markwayne Mullin soll neues DHS-Oberhaupt werden – ein Kämpfer für harte Migrationspolitik
Greta WolfMarkwayne Mullin soll neues DHS-Oberhaupt werden – ein Kämpfer für harte Migrationspolitik
Der republikanische Senator Markwayne Mullin soll Kristi Noem als Leiter des Ministeriums für Innere Sicherheit (Department of Homeland Security, DHS) ablösen. Seine Nominierung steht am 31. März zur Bestätigung durch den Senat an. Bekannt für seinen kämpferischen Stil, hat sich Mullin als überzeugter Konservativer einen Namen gemacht, der durch markante Aussagen und Taten auffällt.
Mullin betrat 2013 die politische Bühne und verbrachte ein Jahrzehnt im Repräsentantenhaus, bevor er 2023 in den Senat wechselte. Als treuer Unterstützer Donald Trumps seit dessen Präsidentschaft hat er eine harte Linie in der Einwanderungspolitik vertreten und die Regierungsschließung 2022 kritisiert. In der Migrationsfrage zeigt er keine Kompromissbereitschaft: Wiederholt betonte er, dass jeder, der sich illegal in den USA aufhalte, als Krimineller zu betrachten sei.
Seine politische Laufbahn war von Kontroversen geprägt. 2023 forderte er den Gewerkschaftsführer der Teamsters, Sean O’Brien, während eines hitzigen Wortwechsels öffentlich zu einem Faustkampf heraus. Bereits während der Erstürmung des Kapitol-Gebäudes 2021 befand sich Mullin im Inneren und warnte Eindringlinge, er werde sie notfalls körperlich stellen. Vor seiner politischen Karriere war er als Mixed-Martial-Arts-Kämpfer aktiv – eine Vergangenheit, die seinen konfrontativen Führungsstil prägt.
Jenseits der politischen Auseinandersetzungen ist Mullin ein gläubiger Christ und Angehöriger der Cherokee Nation, des größten indigenen Stammes Nordamerikas. Er vertritt strikte sozialkonservative Positionen, lehnt Abtreibung ab und setzt sich für verschärfte Restriktionen ein. Bemerkenswert ist, dass er als einziger amtierender Senator nicht einmal über einen Bachelor-Abschluss verfügt – aufgewachsen in einer ländlichen Region, stieg er über die Wirtschaft später in die Politik ein.
Falls der Senat seine Nominierung bestätigt, übernimmt Mullin die Führung einer Schlüsselinstitution, die für Grenzschutz und Migrationskontrolle zuständig ist. Angesichts seiner bisherigen Haltung ist zu erwarten, dass er eine noch strengere Linie verfolgen wird. Die Abstimmung am 31. März wird zeigen, ob er das Amt antreten wird.






