28 June 2026, 07:01

Marokko kehrt 2026 zur Normalzeit zurück – warum die GMT wiederkommt

Marokko kehrt zur GMT zurück: Könnte Europa endlich damit aufhören, die Uhrzeit zu ändern?

Marokko kehrt 2026 zur Normalzeit zurück – warum die GMT wiederkommt

Marokko wird nach dem Sommer 2026 zur Greenwich Mean Time (GMT) zurückkehren. Das Land nutzt seit fast acht Jahren die Zeit GMT+1, stellt die Uhren nun aber wieder eine Stunde zurück. Mit dieser Änderung soll die Tageslichtphase im Winter besser genutzt werden.

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Marokko hatte GMT+1 im Jahr 2018 eingeführt, um sich den europäischen Arbeitszeiten anzupassen. Die Umstellung verbesserte die Kontinuität in Handel und Wirtschaft. Allerdings führte die Zeitverschiebung insbesondere im Winter zu Problemen: Spätere Sonnenaufgänge sorgten für dunklere Morgenstunden, was vor allem für Schulkinder und Berufstätige belastend war.

Die Anpassung ist einfach: Nach dem Sommer 2026 werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Damit verlässt Marokko sein fast ganzjähriges System der Sommerzeit und führt für den Winter wieder die Normalzeit ein. Die Entscheidung priorisiert natürliches Tageslicht gegenüber einer ganzjährigen Angleichung an Europa.

In Europa wird seit Langem über ein Ende der Zeitumstellung diskutiert. 2019 unterstützte die EU einen Vorschlag, die halbjährlichen Zeitwechsel abzuschaffen, doch Uneinigkeit unter den Mitgliedstaaten blockierte die Umsetzung. Würde die Reform umgesetzt, brächte sie mehr Stabilität – Schläfrhythmen, Zeitpläne und Fahrpläne wären nicht länger gestört.

Die Rückkehr Marokkos zur GMT tritt nach dem Sommer 2026 in Kraft. Die Änderung soll die Probleme mit der winterlichen Dunkelheit mildern, reduziert aber gleichzeitig die Synchronisation mit Europa. Die Pläne der EU, die Zeitumstellung abzuschaffen, bleiben vorerst ungelöst.

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