Mecklenburg-Vorpommern verliert 2025 tausende Arbeitsplätze – Rückgang auf Tiefstand seit 2016
Amelie KrügerAnzahl der Beschäftigten im Nordosten setzt weiter ab - Mecklenburg-Vorpommern verliert 2025 tausende Arbeitsplätze – Rückgang auf Tiefstand seit 2016
Beschäftigung in Mecklenburg-Vorpommern sinkt 2025 auf niedrigsten Stand seit 2016
Im Jahr 2025 ist die Zahl der Beschäftigten in Mecklenburg-Vorpommern gesunken – um 1.600 Arbeitsplätze im Vergleich zum Vorjahr. Damit liegt die Gesamtzahl der Erwerbstätigen bei etwa 750.600. Dies entspricht einem Rückgang von 0,2 Prozent und bringt die Werte in die Nähe des niedrigsten Standes seit 2016.
Die Jobverluste waren jedoch nicht gleichmäßig über die Branchen verteilt. Am stärksten betroffen war das Verarbeitende Gewerbe, das 3.500 Stellen abgebaut hat – ein Minus von 2,5 Prozent. Bereits zuvor war in diesem Sektor ein Rückgang um 1.400 Arbeitsplätze (1,9 Prozent) verzeichnet worden. Bundesweit beliefen sich die Verluste in der Industrie auf rund 124.000 Stellen, wobei die Automobilbranche etwa 50.000 Jobs und der Maschinenbau über 13.200 Stellen verlor.
Auch die Bauwirtschaft kämpfte mit Einbußen und strich 2.100 Arbeitsplätze – ein Rückgang um 4,0 Prozent. In der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei gingen 200 Stellen verloren (1,0 Prozent). Der Dienstleistungssektor hingegen verzeichnete ein leichtes Plus von 2.100 Jobs, was einem bescheidenen Anstieg von 0,4 Prozent entspricht.
Auf Bundesebene entwickelte sich die Bauwirtschaft gegen den Trend und schuf etwa 6.600 neue Arbeitsplätze. Gesamtzahlen zur Beschäftigung in allen Branchen liegen jedoch noch nicht vor.
Der Rückgang bringt die Beschäftigung in Mecklenburg-Vorpommern auf den niedrigsten Stand seit 2016, als 746.400 Menschen erwerbstätig waren. Während einige Bereiche wie die Dienstleistungen leicht wuchsen, mussten andere – insbesondere das Verarbeitende Gewerbe und die Bauwirtschaft – deutliche Einbußen hinnehmen. Der Arbeitsmarkt des Landes zeigt damit eine gemischte, aber insgesamt rückläufige Entwicklung.






