Meerbusch-Osterath startet mit Stadtmanagern und Fördermitteln in die Zukunft
Lukas FrankeMeerbusch-Osterath startet mit Stadtmanagern und Fördermitteln in die Zukunft
Die Entwicklung des Meerbuscher Stadtteils Osterath nimmt konkrete Formen an. Mit der Berufung zweier Stadtmanager und der Bewilligung von Fördermitteln aus dem Programm Lebendige Zentren startet nun die Umsetzung eines umfassenden Handlungskonzepts, das die Zukunft des Quartiers nachhaltig gestalten soll.
Das Projekt basiert auf einem strukturierten Plan, der in enger Abstimmung mit den Bürgerinnen und Bürgern entstanden ist und 23 konkrete Maßnahmen vorsieht. Julian Kundel-Füth und Sebastian Ritter-Müller übernehmen als Stadtmanager die Steuerung der weiteren Schritte in Osterath. Ihr Team wird ab Mitte Juni im Familienzentrum am Bommershöfer Weg 3 ansässig sein und bietet zunächst jeden Donnerstag von 10 bis 17 Uhr offene Sprechstunden an. Ab der zweiten Junihälfte erweitern sie ihr Angebot und sind zusätzlich montags zur gleichen Zeit für Anliegen der Bürgerinnen und Bürger erreichbar.
Grundlage der Arbeit bildet das Integrierte Handlungskonzept Osterath (IHKO), das ein zentrales Ziel verfolgt: ein nachhaltiges Wachstum des Stadtteils zu sichern, ohne dessen besondere Identität zu gefährden. Ein zentraler Baustein des Konzepts ist die Erarbeitung einer Quartiersentwicklungsstrategie, die künftige Erweiterungen und Projekte lenken soll. Die 23 Maßnahmen des IHKO wurden in einem partizipativen Prozess mit der Bevölkerung erarbeitet und decken verschiedene Handlungsfelder ab.
Die Umsetzung des Konzepts wird durch das Städtebauförderprogramm Lebendige Zentren unterstützt. Die Stadt Meerbusch konnte hierfür Bundes- und Landesfördergelder einwerben, deren Bewilligung nun einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung Osteraths markiert. Mit dem Start des Stadtmanagements und der Verfügbarkeit der Fördermittel beginnt eine entscheidende Phase für Osterath. Die regelmäßigen Sprechstunden und die enge Einbindung der Bevölkerung sollen sicherstellen, dass die geplanten Maßnahmen bedarfsgerecht umgesetzt werden.
Langfristig soll das Projekt nicht nur die Infrastruktur und das Lebensumfeld im Stadtteil verbessern, sondern auch seine Eigenart und seinen Charakter bewahren – ein Balanceakt, der nun in die Praxis umgesetzt wird.






