Mehr Züge für den Skisprung-Weltcup: Garmisch-Partenkirchen baut Bahnangebot aus

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Ski-Boards sind auf dem Dachträger eines Autos befestigt, mit parkenden Autos und einer Hauswand im Hintergrund.

Mehr Züge für den Skisprung-Weltcup: Garmisch-Partenkirchen baut Bahnangebot aus

Garmisch-Partenkirchen erweitert Zugverbindungen für den FIS-Skisprung-Weltcup über Silvester

Für den bevorstehenden FIS-Skisprung-Weltcup über den Jahreswechsel verbessert Garmisch-Partenkirchen sein Zugangebot. Der erweiterte Fahrplan soll Fans die Anreise zu den Veranstaltungen am 31. Dezember 2025 und 1. Januar 2026 erleichtern. Federführend ist die DB Regio Bayern, unterstützt durch zusätzliche Mittel der bayerischen Staatsregierung.

Während des Wettbewerbs verkehrt die Werdenfelsbahn in dichterem Takt. An den Tagen 2. und 5. Januar gilt ein Samstagsfahrplan, um auch Freizeitreisenden entgegenzukommen. Ein Sonderzug startet zudem am 1. Januar um 10:10 Uhr am Münchner Hauptbahnhof und erreicht Kainzenbad um 11:38 Uhr.

Insgesamt 46 zusätzliche Züge werden während der Veranstaltung am Bahnhof Kainzenbad halten. Nach Ende der Sprungwettkämpfe stehen den Fahrgästen flexible Rückfahrtmöglichkeiten zur Verfügung. Günstige Ticketoptionen wie das Deutschlandticket oder das Bayern-Ticket können für die Fahrt genutzt werden.

Ab dem 1. Januar 2026 ist Garmisch-Partenkirchen Teil des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV). Damit können Besucher künftig mit MVV-Tickets in der Region fahren. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) organisiert und finanziert die zusätzlichen Verbindungen im Auftrag des Freistaats Bayern.

Mit dem verbesserten Zugangebot, flexiblen Rückfahrten und preiswerten Tickets sollen die Anreise für die Zuschauer der Neujahrs-Skisprungveranstaltungen reibungsloser verlaufen. Die Maßnahmen passen zudem zur Eingliederung Garmisch-Partenkirchens in das MVV-Netz.