04 May 2026, 10:05

Merz warnt SPD vor Steuerplänen: "Mit mir wird das nicht funktionieren"

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Merz warnt SPD vor Steuerplänen: "Mit mir wird das nicht funktionieren"

Bundeskanzler Friedrich Merz hat seinen Koalitionspartner, die SPD, zur Zurückhaltung bei ihren Steuerplänen gemahnt. Mit deutlichen Worten warnte er die Sozialdemokraten davor, anzunehmen, dass sie ihre Vorhaben ohne Kompromisse durchsetzen könnten. Seine Äußerungen fielen während einer scharfen Auseinandersetzung mit SPD-Chef Lars Klingbeil.

Merz machte klar, dass er in Deutschland keine linksgerichtete Mehrheit sieht. Direkt an Klingbeil gewandt erklärte er: „Er muss begreifen, dass das mit der CDU/CSU nicht funktionieren wird. Und erst recht nicht mit mir.“ Der Kanzler betonte, seine Partei werde die Forderungen der SPD keinesfalls einfach hinnehmen.

Er unterstrich zudem, dass Kompromisse von beiden Seiten erbracht werden müssten. „Ein Kompromiss ist keine Einbahnstraße“, sagte er und fügte hinzu, die SPD müsse ihre Grenzen anerkennen. Merz ging noch weiter und erklärte: „Ich habe keinen Auftrag, die CDU zu zerstören“, womit er signalisierte, dass er keine Politik zulassen werde, die der Position seiner Partei schaden könnte.

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Die Aussagen des Kanzlers folgen wachsenden Spannungen bei der Steuerreform. Er machte der SPD unmissverständlich klar, dass die Zusammenarbeit in der Koalition kein Freifahrtschein für deren Agenda sei.

Merz’ Worte verdeutlichen die angespannte Lage zwischen CDU und SPD in der Finanzpolitik. Seine Forderung nach gegenseitiger Mäßigung setzt klare Grenzen für künftige Verhandlungen. Die kompromisslose Haltung des Kanzlers lässt erwarten, dass die Steuerdebatten in den kommenden Monaten weiter kontrovers bleiben werden.

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