24 May 2026, 13:01

Mexiko-Stadt räumt historische Innenstadt – 6.000 Händler bereits umgesiedelt

Mexiko-Stadt räumt historische Innenstadt – 6.000 Händler bereits umgesiedelt

Mexiko-Stadt räumt historische Innenstadt – 6.000 Händler bereits umgesiedelt

Mexiko-Stadt setzt seine Umverlegungsmaßnahmen für Straßenhändler im historischen Zentrum konsequent fort. Seit Oktober 2021 wurden bereits 26 Straßen geräumt und rund 6.000 Händler aus dem Gebiet entfernt – doch die Bemühungen gehen weiter.

Die Stadtverwaltung plant, bis Ende des Jahres Tausende weitere Händler umzusiedeln, um öffentliche Durchgangsstraßen freizumachen und gleichzeitig reguläre Verkaufsflächen zu schaffen. Die Umverlegungsaktion begann im Oktober 2021 und steht in keinem Zusammenhang mit der FIFA-Weltmeisterschaft. Stattdessen verfolgt die Regierung das Ziel, Ordnung in das historische Zentrum zu bringen, ohne die Existenzgrundlage der Händler zu gefährden. Zu diesem Zweck wurden Vereinbarungen mit Händlerverbänden getroffen: Wer eine Lizenz erneuern möchte, muss im Gegenzug öffentliche Straßen verlassen.

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Bisher blieben jedoch zwei zentrale Bereiche unberührt – die Alameda Central und die Avenida Juárez. Hier stehen weitere Räumungen noch aus. Gleichzeitig arbeitet die Stadt an alternativen Lösungen, um den Händlern neue Verkaufsflächen anzubieten. Geplant ist die Nutzung ungenutzter U-Bahn-Bereiche sowie die Umwandlung von Brachflächen in reguläre Marktplätze.

Bis Ende des Jahres soll die Zahl der Straßenhändler im historischen Zentrum deutlich reduziert werden. Allein in den kommenden Wochen sind mindestens 3.000 weitere Umsiedlungen vorgesehen. Die Stadt betont, dass die Maßnahmen nicht nur auf Räumung abzielen, sondern auch auf eine langfristige Unterstützung der Betroffenen durch geordnete Verkaufsstrukturen. Mit der fortschreitenden Umverlegung der Händler will Mexiko-Stadt das historische Zentrum entlasten und gleichzeitig legale Verkaufsmöglichkeiten schaffen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die geplanten Maßnahmen greifen und ob die neu geschaffenen Plätze ausreichend Kapazitäten für die umgesiedelten Händler bieten.

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