03 May 2026, 05:01

Morena verschärft Regeln für Gouverneurswahlen 2027 – doch eine Lücke bleibt

Politische Landkarte von Mexiko mit farbigen Provinzen, ihren Hauptstädten und weißem Hintergrund.

Morena verschärft Regeln für Gouverneurswahlen 2027 – doch eine Lücke bleibt

Mexikos regierende Partei Morena hat strenge neue Regeln für die Auswahl von Gouverneurskandidaten vor den Wahlen 2027 festgelegt. Die Richtlinien verbieten Außenwerbung, bezahlte Promotion und die Nutzung öffentlicher Gelder für Wahlkampfzwecke. Mit diesen Maßnahmen soll der Prozess in 17 Bundesstaaten reguliert werden, in denen die Gouverneursposten neu besetzt werden.

Der Nationale Rat von Morena hat einen Zeitplan gebilligt, nach dem bis zum 22. Juni 2027 Koordinatoren für die Verteidigung der Vierten Transformation ausgewählt werden sollen. Diese Koordinatoren werden die Vorauswahl der Kandidaten für die Gouverneurswahlen überwachen. Der gleiche Stichtag gilt auch für die endgültige Festlegung der Liste der Aspiranten.

Die Parteiregeln schränken zudem Werbung in Massenmedien und sozialen Netzwerken für potenzielle Kandidaten ein. Darüber hinaus dürfen keine öffentlichen Mittel zur Förderung politischer Ambitionen eingesetzt werden, um faire Bedingungen zu gewährleisten. Trotz dieser Schritte bleiben Bedenken hinsichtlich externer Einflüsse auf den Prozess bestehen.

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Die Bürgermeisterin von Iztapalapa, Aleida Alavez, wies darauf hin, dass der Nationale Rat keine Schutzmaßnahmen gegen die Einmischung organisierter Kriminalität bei der Kandidatenauswahl behandelt habe. Diese Lücke wirft Fragen auf, wie die Partei die Integrität ihrer internen Wahlen schützen will.

Morenas neuer Rahmen legt klare Fristen und Ausgabengrenzen für Gouverneursanwärter fest. Die Partei wird nun bis Mitte 2027 mit der Auswahl der Koordinatoren und Vorkandidaten fortfahren. Allerdings bleibt die fehlende Gegenwehr gegen die Beteiligung organisierter Kriminalität eine Schwachstelle im Verfahren.

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