27 June 2026, 20:22

Mumbai plant neue Wohnprojekte: Flächennutzung in Oshiwara wird umgewidmet

Mumbai: BMC genehmigt Änderungen der Landreservierung in Oshiwara während der Kontroverse um den Fußballplatz in Bandra

Mumbai plant neue Wohnprojekte: Flächennutzung in Oshiwara wird umgewidmet

Die Brihanmumbai Municipal Corporation (BMC) hat eine Änderung der Flächennutzungsplanung für zwei Grundstücke in Oshiwara, Andheri West, genehmigt. Von der Entscheidung sind über 1.400 Quadratmeter betroffen, wodurch neue Bauprojekte ermöglicht werden. Die Maßnahme ist Teil umfassender Bemühungen, den Wohnraumbedarf in der Region zu decken.

Eines der Grundstücke, ein 1.140 Quadratmeter großes Areal, das zuvor für öffentliche Einrichtungen vorgesehen war, wurde nun für den Wohnungsbau umgewidmet. Zudem wurde ein kleineres, 297 Quadratmeter großes Freizeitgelände in Oshiwara in eine Reservierung für ein Post- und Telegrafenamt umgewandelt.

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Die Neugestaltung in Oshiwara ist Bestandteil eines Slumsanierungsprogramms, das bezahlbaren Wohnraum für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen schaffen soll. Nach den aktuellen Planungsvorschriften müssen in jedem Wohnprojekt mindestens fünf Prozent der Fläche für Freiflächen oder öffentliche Einrichtungen reserviert werden.

Die Maharashtra Housing and Area Development Authority (MHADA) verteidigte die bestehende Aufteilung in Oshiwara und verwies darauf, dass bereits wesentliche öffentliche Einrichtungen vorhanden seien, darunter ein Spielplatz, eine kommunale Grundschule und eine weiterführende Schule. Die Behörde hatte zudem eine Umwidmung des Neville-D’Souza-Fußballplatzes in Bandra beantragt.

Aktuell stehen in Mumbai pro Einwohner nur 0,87 Quadratmeter Freifläche zur Verfügung – deutlich weniger als die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen neun Quadratmeter pro Kopf. Dennoch wird das neue Projekt in Oshiwara die vorgeschriebenen Freiflächenanteile gemäß den Planungsbestimmungen umfassen. Die Änderungen spiegeln laufende Anpassungen der Flächennutzung wider, um den Anforderungen der städtischen Entwicklung gerecht zu werden.

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