Mumbai plant OC-Amnestie für 25.000 Gebäude ohne Nutzungsgenehmigung
Das Stadtentwicklungsministerium des Bundesstaates hat im Dezember 2025 eine OC-Amnestie gebilligt, die vor allem Gebäude betrifft, bei denen Verzögerungen bei der Genehmigungserteilung nicht in der Verantwortung der Bewohner lagen. Die Regelung zielt darauf ab, langjährige Probleme für tausende Anwohner in Mumbai zu lösen, die aufgrund von Dokumentenlücken keine rechtmäßige Nutzungsberechtigung besitzen. Die Brihanmumbai Municipal Corporation (BMC) hat eine erweiterte OC-Amnestie-Regelung vorgeschlagen, die rund 25.000 Gebäude ohne gültige Nutzungsbescheinigung erfassen soll. Wohnungen ohne Nutzungsgenehmigung bis zu einer Größe von 800 Quadratfuß können damit legalisiert werden. Zudem hat die BMC eine weitere Ausweitung beantragt, um auch Gewerbeimmobilien einzubeziehen und die Obergrenze für Wohnungen aufzuheben.
Der Fall der Tardeo Willington Heights hat die Initiative angestoßen. Im Rahmen dieses Vorfalls wurden 27 Familien aus ihrem Hochhaus in Tardeo evakuiert und leben seitdem in Notunterkünften. Die OC-Amnestie soll am kommenden Donnerstag dem Ständigen Ausschuss der BMC vorgelegt werden. Mit der OC-Amnestie sollen langjährige Unsicherheiten für betroffene Anwohner behoben werden. Die Regelung bietet eine Lösung für Gebäude, deren Genehmigungsverzögerungen nicht in der Verantwortung der Bewohner liegen, und könnte künftig auch auf Gewerbeimmobilien ausgeweitet werden.
