05 April 2026, 10:06

NDR und BR starten 2026 mit polarisierender Dokumentationsreihe Klar – und schon gibt es Streit

Eine Gruppe von Journalisten mit Mikrofonen, Kameras und Papieren steht vor einer Menge von Reportern während einer Außeninterview-Sitzung.

NDR und BR starten 2026 mit polarisierender Dokumentationsreihe Klar – und schon gibt es Streit

Die öffentlichen-rechtlichen Sender NDR und BR bereiten für 2026 eine neue Dokumentationsreihe mit dem Titel Klar vor. Das Format wird sich mit großen gesellschaftlichen Kontroversen auseinandersetzen; sechs Folgen sind bereits geplant. Doch die Wahl der Moderatorin für die NDR-Ausgaben hat bereits für Diskussionen gesorgt.

Erstmals auf Sendung ging Klar 2025 mit drei Pilotfolgen, die sich mit den Themen Migration, die Frustrationen von Landwirt:innen sowie den Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie beschäftigten. Die Reihe zielt darauf ab, gesellschaftliche Missstände und umstrittene Themen zu dokumentieren.

Für 2026 hat der NDR sechs neue Folgen angesetzt. Den Auftakt macht am 15. April die Episode Ziel: Polizei – Missbrauch, Hass und Gewalt, moderiert von Tanit Koch. Ihre Auswahl statt Julia Ruhs führte zu Vorwürfen der "Cancel Culture" gegen den Sender.

Ruhs wird dennoch in der Reihe zu sehen sein und drei Folgen präsentieren, die vom BR produziert werden. Ihre erste Ausgabe im Jahr 2026 ist für den 29. April geplant. Trotz der Kontroverse betonen beide Sender, dass Klar weiterhin polarisierende Themen aufgreifen werde.

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Kritiker:innen werfen der Sendung vor, sich rechtspopulistischen Positionen anzunähern. Die Debatte entzündete sich an der Moderationsentscheidung des NDR sowie an der thematischen Ausrichtung der Reihe.

Die erste Folge von Klar im Jahr 2026 startet am 15. April mit Tanit Koch als Moderatorin. Julia Ruhs übernimmt zwei Wochen später ihre erste BR-Folge. Die Reihe bleibt damit ein zentraler Diskussionspunkt über Medienverantwortung und redaktionelle Ausrichtung.

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