Neue Bürgermeister und Radwege: Wie sich die Region bis 2026 verändert

Admin User
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Mehrere Fahrräder stehen auf einem schneebedeckten Boden, der ebenfalls mit Schnee bedeckt ist.

Neue Bürgermeister und Radwege: Wie sich die Region bis 2026 verändert

Kommunalwahlen, lokale Erfolge und neue Infrastrukturprojekte haben die jüngsten Entwicklungen in der Region geprägt. In Geisa gab es einen Wechsel an der Spitze nach dem Ende der Amtszeit von Bürgermeisterin Manuela Henkel, während benachbarte Gemeinden wiedergewählte Amtsträger und den Ausbau öffentlicher Dienstleistungen feierten. Von Radwegen bis hin zu kulturellen Auszeichnungen verzeichnet die Region sowohl Fortschritte als auch Anpassungen bei öffentlichen Einrichtungen.

Im November 2025 übernahm Thomas Röder das Amt des Bürgermeisters in Geisa, nachdem er die Wiederwahl gesichert hatte. Er folgte auf Manuela Henkel (CDU), die das Amt zuvor mit großer Unterstützung innehatte und im November 2023 63,39 Prozent der Stimmen erhalten hatte. Unterdessen wurde Benjamin Tschesnok, Bürgermeister von Hünfeld, mit überwältigenden 85,2 Prozent der Stimmen für eine zweite sechsjährige Amtszeit ab dem 1. April 2026 wiedergewählt.

Die Region verzeichnete auch Fortschritte im Verkehrssektor und beim Naturschutz. Bis Ende 2024 wurde ein neuer Abschnitt des Radwegs zwischen Kaltennordheim und Kaltenwestheim fertiggestellt, der schnell zu einer beliebten Route für Radfahrer wurde. Die Felsformation Steinwand bei Poppenhausen erhielt nationale Anerkennung als ausgewiesener Nationaler Geotop durch die Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologie. Auch gemeinnützige und soziale Initiativen machten Schlagzeilen. Eine anonyme Spende in Höhe von 50.000 Euro ermöglichte den Bau eines neuen stationären Hospizes an der St.-Wendel-Kapelle in Bad Salzungen. Rita Baier aus Rasdorf wurde für ihr langjähriges Engagement in lokalen Belangen mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Zudem erhielt der Landwirtschaftsverein Hermannsfeld den Thüringer Tierschutzpreis 2025 für seine Arbeit zur Förderung ethischer Landwirtschaftspraktiken.

Bildung und öffentliche Veranstaltungen standen ebenfalls im Fokus. Die Wiesenthal-Grundschule im Wartburgkreis wird am Ende des laufenden Schuljahres geschlossen; die Schüler wechseln im nächsten Schuljahr nach Dermbach. Eine große Familienveranstaltung an der Gedenkstätte Point Alpha zwischen Rasdorf und Geisa markierte sowohl den 35. Tag der Deutschen Einheit als auch den 30. Jahrestag des Denkmals und zog Tausende Besucher an. In Fulda kehrte der Wohltätigkeits-Weihnachtsbaumwald für sein zweites Jahr zurück und wurde nach einem erfolgreichen Pilotprojekt 2023 erweitert.

Die Region erlebt eine Mischung aus Führungswechseln, Infrastrukturwachstum und gemeindeorientierten Projekten. Neue Radwege, Naturschutzauszeichnungen und der Ausbau im Gesundheitswesen spiegeln die anhaltende Entwicklung wider, während Schulschließungen und öffentliche Feiern die Verschiebung lokaler Prioritäten verdeutlichen. Diese Veränderungen werden das tägliche Leben der Einwohner in den kommenden Jahren prägen.