Neuer Podcast spotten über Minister – während die Regierung eine "Wein-Uni" plant
Amelie WeberNeuer Podcast spotten über Minister – während die Regierung eine "Wein-Uni" plant
Neuer Podcast spotten über Minister und Banker – Regierung präsentiert „Universität des Weins“
Am 3. Mai startete auf SIC ein neuer Podcast, der sich über Berufsgruppen wie Minister und Banker lustig macht. Unter dem Titel „Wir machen uns über Fleißige lustig“ geben die Moderatoren offen zu, dass sie im Vergleich zu ihren „Opfern“ keine „richtigen Jobs“ hätten.
Der Podcast „Wir machen uns über Fleißige lustig“ feierte Anfang dieses Monats Premiere – mit klarem Fokus: Menschen in hochverantwortlichen und stressigen Positionen. Minister, Wirtschaftsmagnaten und Banker werden darin auf die Schippe genommen. Die Macher räumen selbst ein, ihre eigene Arbeit nicht als „echten Job“ zu betrachten, und werben mit dem Slogan: „Die Leute, über die wir reden, haben meist echte Jobs – anders als wir.“
Unterdessen hat die Regierung diese Woche ihr neuestes Vorhaben vorgestellt: die „Universität des Weins“ im Douro-Tal. Die Einrichtung soll Studierenden die Kunst der Spitzenweinherstellung vermitteln. Sie reiht sich ein in eine Serie von Projekten mit immer längeren Namen – etwa das noch in dieser Legislaturperiode erwartete „PTCMNOPQRR“-Programm.
Kritiker monieren, dass die Regierung zwar ständig neue Pläne ankündige, diese aber selten vollständig umgesetzt würden. Beamte versichern jedoch, solange noch Buchstaben im Alphabet verfügbar seien, werde man weiter Projekte vorlegen.
Die „Universität des Weins“ gesellt sich damit zu einer langen Liste unvollendeter Regierungsinitiativen. Derweil macht sich der Podcast weiter über diejenigen lustig, die in anspruchsvollen Berufen schuften. Beide Entwicklungen zeigen gegensätzliche Herangehensweisen an Arbeit – die eine visionär, die andere sarkastisch.






