„Panikherz“ am Thalia Theater: Sieben Jahre Rock-’n’-Roll-Drama mit Udo Lindenberg

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Eine Person, die ein Piano spielt, dargestellt in einer Illustration in einem Buch.

Letzter Vorhang für Stuckrad-Barres 'Panikherz' an der Thalia - „Panikherz“ am Thalia Theater: Sieben Jahre Rock-’n’-Roll-Drama mit Udo Lindenberg

Die Bühnenadaption von Panikherz wird am kommenden Montag ihre lange Spielzeit am Thalia Theater in Hamburg beenden. Seit der Premiere im Jahr 2018 hat das Stück über 30.000 Zuschauer in 46 Vorstellungen begeistert. Basierend auf der Freundschaft zwischen dem Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre und dem Musiker Udo Lindenberg blieb es mehr als sieben Jahre lang ein fester Bestandteil des Spielplans.

Die Produktion feierte am 17. März 2018 Premiere, wobei Lindenberg selbst mit einem überraschenden Auftritt auf der Bühne für Furore sorgte. Er übernahm eine Nebenrolle, während seine Musik nur einmal während der Aufführung zu hören war. Im Mittelpunkt der Handlung steht von Stuckrad-Barre, oft Stuckiman genannt – ein Spitzname, den ihm Lindenberg gab. Über die Jahre hinweg verkörperten mehrere Schauspieler diese Rolle.

Intendantin Sonja Anders bezeichnete Panikherz als einen "wahren Publikumsliebling". Die Mischung aus persönlichem Drama und Rock-’n’-Roll-Energie sorgte dafür, dass das Stück weit länger lief, als viele erwartet hatten. Nach Jahren ausverkaufter Häuser fällt nun am Montagabend der letzte Vorhang.

Das Ende der Aufführungen markiert den Abschluss eines erfolgreichen Kapitels für das Thalia Theater. Über 30.000 Menschen haben Panikherz seit der Uraufführung gesehen. Zwar sind keine weiteren Vorstellungen geplant, doch die lange Spielzeit unterstreicht seinen Platz als eine der nachhaltigsten Produktionen des Hauses.