Peters fordert Stopp des Spritpreis-Anstiegs und prüft Minderheitsregierung
Amelie WeberPeters fordert Stopp des Spritpreis-Anstiegs und prüft Minderheitsregierung
Daniel Peters, Spitzenkandidat der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, hat die Bundesregierung aufgefordert, einen starken Anstieg der Spritpreise zu verhindern. Er warnte, es wäre verantwortungslos, den Tankrabatt Ende Juni auslaufen zu lassen, ohne einen Ersatz zu schaffen. Peters schlug zudem vor, die CO₂-Abgabe ab dem 1. Juli auszusetzen, um die Energie- und Spritpreise niedrig zu halten.
Peters wies auf die Gefahr hin, dass die Benzinpreise gerade zu Beginn der Urlaubssaison um 20 Cent steigen könnten. Ein solcher Preissprung würde Autofahrer und Familien belasten, ohne dass es alternative Entlastungen gäbe, so der Politiker.
In einer separaten Stellungnahme verwies Peters auf die Nähe Mecklenburg-Vorpommerns zu Skandinavien, wo Minderheitsregierungen seit Jahren erfolgreich arbeiten. Falls sich nach der Landtagswahl im September in Schwerin keine Mehrheit bilden lasse – weder mit der Linken noch mit der AfD –, könnte eine Minderheitsregierung eine gangbare Lösung sein, betonte er.
Der CDU-Kandidat hat damit zwei zentrale Vorschläge vorgelegt: Einerseits zielen sie darauf ab, die Sprit- und Energiepreise für Verbraucher zu stabilisieren. Andererseits bieten sie eine mögliche Perspektive, falls die Koalitionsgespräche nach der Wahl schwierig verlaufen sollten.






