Protestwelle in Mexiko-Stadt: Von indigenen Rechten bis zum Antiimperialismus
Amelie KrügerProtestwelle in Mexiko-Stadt: Von indigenen Rechten bis zum Antiimperialismus
Mexiko-Stadt erwartet diese Woche zahlreiche Proteste und Kundgebungen verschiedene Gruppen planen Demonstrationen zu Themen von indigenen Rechten bis hin zu antiiimperialistischen Forderungen. Die Veranstaltungen finden an zentralen Orten im historischen Zentrum und in angrenzenden Vierteln statt.
Der Tag beginnt früh: Um 9:00 Uhr versammelt sich die Gewerkschaft der Triqui-Indigenen Handwerker im historischen Zentrum. Ihr Ziel ist es, ein Treffen mit Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum zu fordern.
Um 10:00 Uhr treffen sich evangelische christliche Führungspersönlichkeiten am Revolutionsdenkmal, um die Proben für den anstehenden „Marschesu-Jesús 2026“ abzuhalten, der für den 4. April geplant ist.
Ab 10:20 Uhr kommt das Kollektiv Aztlán an der Metrostation Insurgentes zusammen. Später schließen sie sich dem Marschesu der Breiten Antiimperialistischen Front an, der unter dem Motto „Eins, zwei, drei – für mich und ganz Lateinamerika“ steht. Die Demonstration startet um 11:00 Uhr am Engel der Unabhängigkeit und endet auf dem Zócalo. Im Mittelpunkt stehen die Verteidigung von Souveränität und Selbstbestimmung gegen imperialistische Einflüsse.
Gleichzeitig protestieren ab 10:30 Uhr verschiedene Gruppen am Hemiciclo a Juárez gegen den globalisierten Kapitalismus.
Ebenfalls wird das Kollektiv Veganer Widerstand am Kiosk der Alameda Central über vegane Lebensweise informieren.
Die Kundgebungen decken ein breites Spektrum an Themen ab – von indigenen Rechten bis zu politischer Souveränität. Jede Gruppe hat einen zentralen Ort gewählt, um ihre Forderungen zu erheben. Die Behörden haben sich bisher nicht zu möglichen Einschränkungen oder Sicherheitsvorkehrungen geäußert.






