Rehlingers Neujahrsappell: „Das Saarland ist stärker, als viele denken“

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Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Brücken, Wasser und verschiedenen architektonischen Elementen unter einem bewölkten Himmel, mit Bäumen, Gras, Straßen, Fahrzeugen, Menschen, Booten und anderen Gegenständen.

Rehlinger ruft zu Optimismus und Einheit auf - Rehlingers Neujahrsappell: „Das Saarland ist stärker, als viele denken“

In ihrer Neujahrsansprache rief die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, zusammenzuhalten und zuversichtlich zu bleiben. Die SPD-Vorsitzende räumte ein, dass das Saarland und die Bundesregierung vor wirtschaftlichen Herausforderungen stünden, betonte aber, dass Widerstandsfähigkeit den Weg in die Zukunft weise.

Rehlinger begann mit der Anerkennung der Schwierigkeiten, mit denen viele Familien im Saarland und in Deutschland derzeit konfrontiert seien. Unsicherheit am Arbeitsmarkt und Sorgen um die Zukunft der Kinder lasteten schwer auf den Menschen, so die Ministerpräsidentin.

Sie verwies auf die Vergangenheit des Saarlandes als Beweis für seine Anpassungsfähigkeit. Der Strukturwandel nach dem Ende des Steinkohlebergbaus im Jahr 2012 sei erfolgreich gemeistert worden, erinnerte sie. Diese Geschichte des Wandels zeige, dass Herausforderungen mit Entschlossenheit überwunden werden könnten. Rehlinger forderte eine bessere Verständigung in der Gesellschaft. Statt der oft spaltenden Rhetorik in sozialen Medien rief sie dazu auf, einander zuzuhören und Verständnis zu suchen. Missverständnisse und voreilige Verurteilungen vertieften nur die Gräben, warnte sie.

Um die aktuellen Probleme zu bewältigen, unterstrich die Ministerpräsidentin die Bedeutung von Solidarität, Mut und harter Arbeit. Diese Werte, so ihr Argument, würden dem Saarland helfen, die anstehenden Veränderungen zu meistern und eine stabile Zukunft zu sichern.

Zum Abschluss betonte Rehlinger, dass das Saarland stärker sei, als viele dachten. Der Fleiß und die Widerstandskraft seiner Bürgerinnen und Bürger würden den Weg für das Kabinett Merz vorgeben. Das Land habe eine Zukunft, für die es sich zu kämpfen lohne, versicherte sie.