14 March 2026, 16:06

René Springer bleibt AfD-Chef in Brandenburg – mit klarem Ziel für 2029

Eine Menschenmenge steht vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, mit Fahnen und Schildern, mit einer Fahne auf der rechten Seite und Statuen, die das Tor schmücken.

AfD-Landesvorsitzender Springer in Brandenburg bestätigt - René Springer bleibt AfD-Chef in Brandenburg – mit klarem Ziel für 2029

René Springer ist als Landesvorsitzender der AfD in Brandenburg für eine weitere zweijährige Amtszeit wiedergewählt worden. Er erhielt 82,3 Prozent der Stimmen der Mitglieder – ein leichtes Plus gegenüber den 82,1 Prozent bei der letzten Wahl. Seine Wiederwahl fällt in eine Phase, in der die Partei in der Region weiter an Zuspruch gewinnt.

Seit zwei Jahren führt Springer die Alternative für Deutschland (AfD) in Brandenburg. In dieser Zeit hat sich die politische Landschaft des Bundeslandes deutlich verändert. Die SPD/BSW-Koalition zerbrach am 6. Januar nach Überläufen von BSW-Abgeordneten, woraufhin sich eine neue Allianz zwischen SPD und CDU bildete. Diese "Rot-Schwarze" Koalition verfügt nun über eine knappe Mehrheit von nur zwei Stimmen, nachdem zwei ehemalige BSW-Mitglieder zur SPD gewechselt sind.

Die neue Regierung konzentriert sich auf die Bewältigung von Wählerunmut, dem wachsenden Zuspruch für die AfD und Haushaltsengpässen. Geplant sind unter anderem 250 neue Lehrstellen, um das Bildungssystem zu stärken. Trotz dieser Maßnahmen zeigen aktuelle Wahlergebnisse in den Wahlkreisen Märkisch-Oderland I und Oder-Spree IV die anhaltende Stärke der AfD. Der AfD-Kandidat Rainer Galla erreichte dort 25,6 bis 28,4 Prozent der Stimmen und landete damit auf dem zweiten Platz hinter der SPD, die auf 29,7 bis 32,7 Prozent kam. Die CDU folgte mit 12,2 bis 16,2 Prozent, während die neu gegründete BSW-Partei 16,1 Prozent erzielte.

Springer hat sich für die nächste Landtagswahl 2029 ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Er will die absolute Mehrheit erringen, um Brandenburg allein regieren zu können.

Seine Wiederwahl festigt Springers Position als führende Kraft der AfD in Brandenburg. Die stabile Performance der Partei in aktuellen Umfragen unterstreicht ihre Bedeutung im Land. Sein Vorhaben, eine Alleinregierung zu bilden, wird den Wahlkampf bis 2029 prägen.

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