Rentnerin verliert 12,8 Millionen Rubel an falsche FSB-Beamte
Eine Rentnerin aus Nischni Nowgorod ist Opfer eines groß angelegten Betrugs geworden und hat dabei mehr als 12,8 Millionen Rubel an Kriminelle verloren. Die Betrüger gaben sich als Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes FSB aus und brachten sie dazu, ihr gesamtes Erspartes in mehreren Transaktionen an verschiedenen Orten zu übergeben.
Der Vorfall begann, als die Frau Anrufe von Personen erhielt, die sich als Beamte des FSB ausgaben. Von deren Täuschung überzeugt, hob sie 10 Millionen Rubel von ihrem Konto ab und übergab das Bargeld in einer Einkaufstasche an eine unbekannte Frau.
Kurz darauf wiesen die Betrüger sie an, nach Moskau zu reisen. Dort übergab sie weitere 2 Millionen Rubel an eine weitere nicht identifizierte Person. Die letzte Übergabe umfasste 800.000 Rubel, die sie einem Fremden in der Nähe ihres Wohnorts in Nischni Nowgorod aushändigte.
Die Behörden haben inzwischen ein Strafverfahren wegen Betrugs eingeleitet. Der Fall wird weiterhin aktiv untersucht, während die Ermittler versuchen, die Verantwortlichen ausfindig zu machen. Die Gesamtverluste der Rentnerin belaufen sich mittlerweile auf über 12,8 Millionen Rubel.
Die Polizei ruft die Bevölkerung zur Wachsamkeit gegenüber Identitätsdiebstahl und Betrugsmaschen auf, insbesondere wenn sich Täter als falsche Polizeibeamte oder Geheimdienstmitarbeiter ausgeben. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden versuchen, das gestohlene Geld zurückzuerlangen.






