01 May 2026, 14:12

Ricardo Araújo Pereira wagt sein erstes Solo-Stand-up – zwischen Lampenfieber und Applaus

Plakat eines lachenden Menschen mit wilden Haaren und weit aufgerissenen Augen, eingerahmt von einem hellgelben Hintergrund, mit dem Text "McFadden's Row of Flats: Die Komödie, die viele Millionen zum Lachen gebracht hat."

Ricardo Araújo Pereira wagt sein erstes Solo-Stand-up – zwischen Lampenfieber und Applaus

Ricardo Araújo Pereira präsentiert sein erstes Solo-Stand-up-Programm „Bitte bestätigen Sie, dass Sie kein Roboter sind“

Lange hatten Fans auf die Ankündigung gewartet – nun ist es soweit: Ricardo Araújo Pereira geht mit seiner ersten Solo-Stand-up-Show auf die Bühne. Der Komiker gibt offen zu, dass ihm vor allem das Unbehagen des Live-Auftritts zu schaffen macht – doch am Ende bereitet ihm das Erlebnis doch Freude.

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Der Titel der Show ist den Online-Verifizierungssystemen entlehnt, die Nutzer auffordern, zu beweisen, dass sie keine Maschinen sind. Pereira setzt in seinem Humor oft auf die Verarbeitung eigener Frustrationen – etwa seine mürrische Art, wenn das Leben mal wieder nicht nach Plan verläuft. Für ihn zählt vor allem eines: wie das Publikum auf seine Witze reagiert.

Doch die Kritik an Pereira bleibt nicht auf die Bühne beschränkt. Seine wöchentliche Sendung beim Sender SIC sieht sich immer wieder Beschwerden ausgesetzt, vor allem von der rechtsextremen Partei Chega. Seine Späße über Chega und dessen Vorsitzenden André Ventura sorgen regelmäßig für Aufsehen. Donald Trump hingegen nimmt er aus – den ehemaligen US-Präsidenten nennt er schlicht einen Clown, und zwar nicht im lustigen Sinne, sondern weil dessen Übertriebenheit jede Satire überflüssig mache.

Trotz seines Lampenfiebers beschreibt Pereira den Live-Auftritt als tief befriedigend, sobald er erst einmal begonnen hat. Die Anspannung weicht mit der Zeit einer fast schon genussvollen Energie – auch wenn er sich nie ganz entspannt.

Pereiras Solo-Programm spiegelt seinen scharfsinnigen, selbstironischen Stil wider, der sich aus alltäglichen Missgeschicken speist. Zwar zieht sein politischer Humor immer wieder Kritik auf sich, doch sein Fokus bleibt auf der direkten Verbindung zum Publikum. Diese Mischung aus Unbehagen und Erfüllung prägt weiterhin seinen Zugang zum Stand-up.

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