15 May 2026, 22:41

Russlands neuer Nationalpreis ehrt traditionelles Handwerk und indigene Kunst

Zwei pinkfarbene Kleider mit aufwendiger Stickerei auf einem cremefarbenen Hintergrund, mit russischer Schrift am unteren Rand.

Russlands neuer Nationalpreis ehrt traditionelles Handwerk und indigene Kunst

Russland hat einen neuen nationalen Preis ins Leben gerufen, um traditionelles Handwerk und Kunsthandwerk zu würdigen. Die Initiative, die auf Anordnung von Ministerpräsident Michail Mischustin per Gesetz verankert wurde, soll handwerklich begabte Kunsthandwerker im ganzen Land auszeichnen. Besonders im Fokus stehen dabei Hunderte Unternehmer im Gebiet Chabarowsk, die traditionelle Techniken der indigenen Völker der Amur-Region bewahren.

Die Auszeichnungen werden bei ihrer Premiere 2026 zehn Kategorien umfassen, darunter Titel wie Bester Volkshandwerksmeister, Bester Nachwuchsspezialist und Bestes Volkshandwerksunternehmen. Ein Sonderpreis wird zudem die ansprechendste Touristenroute auszeichnen, die Stätten vorstellt, an denen traditionelles Handwerk betrieben wird. Weitere Ehrungen gehen an herausragende öffentliche Initiativen und Bildungsprojekte, die sich der Nachwuchsförderung im Kunsthandwerk widmen.

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Sowohl selbstständige Handwerker als auch kleine Unternehmensgründer können am Wettbewerb teilnehmen. Eine Jury unter der Schirmherrschaft des Industrie- und Handelsministeriums wird die Preisträger auswählen, die jeweils eine Gedenkstatuette und eine Urkunde erhalten.

Vor der Verleihung der Preise werden 43 Handwerker aus dem Gebiet Chabarowsk ihre Werke auf dem regionalen AmurFest.Frühling-Festival und der begleitenden Messe präsentieren. Die Veranstaltung findet am 16. und 17. Mai statt und bietet einen Vorgeschmack auf die traditionellen Fertigkeiten, die mit den neuen Auszeichnungen gefördert werden sollen.

Der nationale Preis rückt Russlands Kunsthandwerkssektor offiziell in den Mittelpunkt. Die Gewinner erhalten öffentliche Anerkennung, während die Kategorien die Teilnahme von Nachwuchskräften, Unternehmen und Tourismusprojekten anregen. Die ersten Ehrungen sollen 2026 verliehen werden.

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