Sachsen stärkt Wasserversorgung mit 6,7 Millionen Euro aus Bundesmitteln
Amelie Weber6,7 Millionen Euro für sichere Wasserversorgung in Sachsen - Sachsen stärkt Wasserversorgung mit 6,7 Millionen Euro aus Bundesmitteln
Sachsen investiert 6,7 Millionen Euro in die Sicherung der Wasserversorgung
In den vergangenen fünf Jahren hat Sachsen Bundesmittel in Höhe von 6,7 Millionen Euro in die Absicherung seiner Wasserversorgung investiert. Die Gelder flossen im Rahmen des Wassersicherstellungsgesetzes, um auch in Notlagen eine zuverlässige Versorgung zu gewährleisten. Behörden betonen, wie entscheidend eine funktionsfähige Infrastruktur für die Grundversorgung in Krisenzeiten ist.
Die Sächsische Landesdirektion (LDS) verteilte die Mittel, um die Wasserinfrastruktur im gesamten Bundesland zu stärken. Veraltete Rohwasserentnahmestellen wurden saniert, um ihre Betriebssicherheit zu erhalten. Zudem wurden Notstromaggregate an kritischen Standorten installiert, um bei Stromausfällen Versorgungsengpässe zu vermeiden.
Für den schnellen Einsatz in Notsituationen beschaffte man Wassertransportanhänger. Die Maßnahmen sollen selbst unter extremen Bedingungen die Versorgung sichern. LDS-Präsident Béla Bélafi unterstrich, dass eine stabile Wasserversorgung für das öffentliche Wohl in Katastrophenfällen unverzichtbar sei.
Neben der Versorgungssicherheit lag ein Fokus auf dem Umweltschutz: Parallel zum Infrastrukturausbau wurden Gewässer geschützt. Unklar bleibt jedoch, wie viele Kommunen die Maßnahmen konkret umgesetzt haben.
Die 6,7 Millionen Euro flossen in die Modernisierung zentraler Wasserinfrastrukturen in Sachsen. Sanierte Entnahmestellen, Notstromsysteme und Transportanhänger stärken nun die Widerstandsfähigkeit der Region. Damit bleibt Wasser auch in Krisen zugänglich – bei gleichzeitiger Schonung der natürlichen Ressourcen.






