Schleswig-Holstein fördert klimaneutrale Wärmeversorgung ohne fossile Brennstoffe
Amelie WeberFörderung für den Wärmetransition in Stadtteilen ohne Fernwärme - Schleswig-Holstein fördert klimaneutrale Wärmeversorgung ohne fossile Brennstoffe
Schleswig-Holstein startet Förderprogramm zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen bei der Wärmeversorgung
Das Land Schleswig-Holstein hat ein neues Förderprogramm aufgelegt, um den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen in der Wärmeversorgung voranzutreiben. Bis 2040 will das Bundesland klimaneutral werden und unterstützt nun Gemeinden, die keinen Zugang zu Fernwärmenetzen haben. Kommunen, Stadtwerke und Zweckverbände können ab sofort finanzielle Hilfen beantragen.
Im Fokus stehen Regionen, in denen Fernwärme keine Option darstellt. Stattdessen fördert das Land alternative Heizlösungen, um die CO₂-Emissionen zu senken. Umweltminister Tobias Goldschmidt betonte, moderne Systeme seien notwendig, um langfristig Kosten zu sparen und das Klima zu schützen.
Die Förderung umfasst Beratungsleistungen sowie praktische Maßnahmen für den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme. Antragsberechtigt sind Gemeinden, kommunale Versorgungsunternehmen und öffentliche Körperschaften. Das Programm ist Teil einer umfassenden Strategie, um fossile Energieträger aus der Landesenergieversorgung zu verdrängen.
Wie viele Gemeinden ohne Fernwärmeanschluss es genau gibt, ist nicht offiziell erfasst. Auch Daten zu den gängigsten alternativen Heizmethoden in diesen Gebieten liegen nicht vor.
Das Förderangebot eröffnet Städten und Gemeinden mit veralteten Heizanlagen neue Möglichkeiten. Durch die Unterstützung alternativer Lösungen abseits der Fernwärme rückt Schleswig-Holstein seinem Ziel der Klimaneutralität bis 2040 näher. Das Land erwartet durch die Umstellung sinkende Emissionen und geringere Energiekosten.