30 April 2026, 05:02

Sheinbaum reagiert gelassen auf Trumps Drohungen gegen mexikanische Kartelle

Ein Plakat mit einer farbcodierten Karte von Mexiko, auf der Gebiete markiert sind, um die Einflussbereiche der Kartelle anzuzeigen, begleitet von erklärendem Text.

Sheinbaum reagiert gelassen auf Trumps Drohungen gegen mexikanische Kartelle

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo hat sich zu jüngsten Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump über mögliche militärische Maßnahmen gegen Drogenkartelle in Mexiko geäußert. Sie bezeichnete seine Aussagen als schlicht "seine Art zu kommunizieren" und betonte zugleich, dass die bestehenden Sicherheitsabkommen zwischen beiden Ländern weiterhin solide seien.

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Im Gespräch mit Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva bestätigte Sheinbaum zudem die laufende Zusammenarbeit mit den USA in den Bereichen maritime Sicherheit und Drogenbekämpfung. Sie machte deutlich, dass die Sicherheitspartnerschaft zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten weiterhin effektiv funktioniere. Als Beleg für den Erfolg der Vereinbarungen verwies sie auf jüngste Beschlagnahmungen von Drogen auf See. Die mexikanische Marine überwache die Gewässer des Landes rund um die Uhr über ein spezielles 24/7-Kontrollzentrum, das in ständigem Austausch mit US-Behörden stehe – darunter die Küstenwache und das Northern Command.

Die Präsidentin kündigte außerdem an, die Kommunikation mit Washington zu verstärken. Sie wies Außenminister Juan Ramón de la Fuente an, bei Bedarf Kontakt mit US-Außenminister Marco Rubio aufzunehmen. Ziel sei es, die Abstimmung in Sicherheitsfragen weiterhin zu gewährleisten.

Neben den Sicherheitsgesprächen erwähnte Sheinbaum einen möglichen Besuch in Brasilien im Mai. Die Einladung sei von Präsident Lula da Silva während ihres jüngsten Austauschs gekommen, bei dem auch die Sicherheitszusammenarbeit Mexikos mit den USA unter der Regierung Trump zur Sprache kam.

Mexiko bleibt darauf bedacht, die gemeinsamen Anstrengungen mit den USA im Kampf gegen den Drogenhandel aufrechtzuerhalten. Das bestehende Rahmenwerk – einschließlich Seepatrouillen und dem Austausch von Geheimdienstinformationen – werde wie geplant fortgeführt. Sheinbaums Weisungen an den Außenminister unterstreichen das Bekenntnis, diese Kanäle offen und wirksam zu halten.

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