Sheinbaum sucht Dialog: Cablebús-Projekt in Milpa Alta spaltet Anwohner und indigene Gruppen
Amelie KrügerSheinbaum sucht Dialog: Cablebús-Projekt in Milpa Alta spaltet Anwohner und indigene Gruppen
Mexiko-Stadts Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum Pardo ruft zu offenen Gesprächen auf, um Streit um das geplante Cablebús-Projekt in Milpa Alta beizulegen. Sie betonte, dass bereits Konsultationen mit Anwohnern und indigenen Gemeinschaften nach anerkannten Methoden stattgefunden hätten.
Die Bürgermeisterin unterstrich zudem die Bedeutung, demokratische Entscheidungen und die Meinung der Mehrheit in dieser Frage zu respektieren. Sheinbaum Pardo ging auf Bedenken ein, indem sie zum Dialog statt zur Konfrontation aufrief. Sie machte deutlich, dass es keine Repression gegen die Gegner des Infrastrukturprojekts geben werde. Stattdessen setzte sie auf die Suche nach gemeinsamen Lösungen durch den Austausch.
Die Befragungen wurden in Milpa Alta sowie mit indigenen Gruppen der Hauptstadt durchgeführt. Der Prozess folgte etablierten Methoden, um eine faire Vertretung zu gewährleisten. Dennoch bestehen unter den Bewohnern weiterhin unterschiedliche Positionen zur Umsetzung des Cablebús.
Sheinbaum Pardo wiederholte, dass die endgültige Entscheidung von demokratischen Prinzipien geleitet werden müsse. Sie forderte alle Seiten auf, den Willen der Mehrheit anzuerkennen, während die Gespräche fortgesetzt werden, um offene Fragen zu klären.
Das Cablebús-Projekt in Milpa Alta bleibt unter den Einheimischen umstritten. Die Bürgermeisterin setzt auf Dialog und demokratischen Respekt, um voranzukommen. Weitere Verhandlungen sind geplant, da die Stadt versucht, Entwicklung und Bürgerbeteiligung in Einklang zu bringen.






