Sheinbaums Reform soll IPN-Leitung demokratischer und transparenter wählen lassen
Amelie KrügerSheinbaums Reform soll IPN-Leitung demokratischer und transparenter wählen lassen
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo hat eine Reform des Auswahlverfahrens für die nächste Leitung des Nationalen Polytechnischen Instituts (IPN) angekündigt. Mit dem Vorhaben soll ein transparenterer und demokratischerer Prozess eingeführt werden, der sowohl die akademische Gemeinschaft als auch staatliche Aufsichtsbehörden stärker einbindet. Gleichzeitig bekräftigte sie ihre Unterstützung für den amtierenden IPN-Direktor Arturo Reyes Sandoval während der Übergangsphase. Die geplante Reform sieht vor, dass die Bewerber für die IPN-Spitze zunächst auf drei Finalisten eingegrenzt werden. Die endgültige Entscheidung über die neue Führung soll dann bei der IPN-Gemeinschaft selbst liegen. Das Wissenschaftssekretariat wird dabei die Vorauswahl der Kandidaten überwachen und an der Auswahl mitwirken.
Präsidentin Sheinbaum Pardo hat Bildungsminister Mario Delgado beauftragt, ein Konsultationsverfahren für die Neubesetzung zu entwickeln. Gleichzeitig forderte sie ihn auf, mögliche Korruptionsrisiken auszuräumen und volle Transparenz bei der Auflösung der Fundación Politécnica sicherzustellen. Die Regierung wird den Übergangsprozess weiterhin begleiten, um die Einhaltung der Transparenzstandards zu garantieren.
Mit den Reformen strebt Sheinbaum Pardo eine stärkere Rechenschaftspflicht sowie eine breitere demokratische Teilhabe bei der Führung des Instituts an. Der Prozess soll sowohl die akademische Gemeinschaft als auch staatliche Instanzen enger verzahnen. Die geplante Neuregelung markiert einen Schritt hin zu mehr Mitbestimmung innerhalb des IPN. Gleichzeitig bleibt die Regierung in der Verantwortung, die Umsetzung der Reformen zu überwachen und Korruptionsvorwürfe abschließend zu klären.
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