Skandal um Jordan Acker: Rücktritt nach sexistischen Slack-Kommentaren angekündigt
Amelie KrügerSkandal um Jordan Acker: Rücktritt nach sexistischen Slack-Kommentaren angekündigt
Jordan Acker hat sich während einer Sitzung des Kuratoriums am 25. Juni für sein Handeln entschuldigt. Eine unabhängige Untersuchung hatte zuvor bestätigt, dass er in einem Slack-Channel unangemessene sexuelle Kommentare abgegeben hatte. Acker betonte, dass er seine aktuelle Amtszeit bis zum 1. Januar 2027 erfüllen wolle. Dennoch wird er mit Ablauf dieser Zeit zurücktreten und bleibt damit vorerst im Amt.
Im April 2026 hatte er bereits die Nominierung der Michigan Democratic Party für eine weitere Amtszeit im Kuratorium an Amir Makled verloren. Der Senatsausschuss für Universitätsangelegenheiten hatte zuvor gefordert, dass Acker zurücktreten solle, falls sich die Vorwürfe als zutreffend erweisen würden.
Denise Ilitch nahm Ackers Entschuldigung an und bezeichnete den Vorfall als 'Lehrmoment'. Im Jahr 2024 hatte Acker selbst über pro-palästinensische Proteste sowie Vandalismus an seinem Wohnhaus und seiner Anwaltskanzlei berichtet. Die Bestätigung der Vorwürfe durch die unabhängige Untersuchung untermauert die Forderungen nach Konsequenzen. Acker bleibt zwar bis zum Ende seiner Amtszeit im Amt, doch sein Rückzug markiert das Ende einer umstrittenen Phase.
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