Treibstoffpreise steigen erneut - Spritpreise explodieren: Diesel und Superbenzin auf Rekordniveau
Spritpreise steigen erneut – Diesel und Superbenzin erreichen neue Höchststände
Am Freitag zogen die Spritpreise erneut an: Ein Liter Diesel kostete bis zu 2,149 Euro, Superbenzin E10 erreichte 2,028 Euro pro Liter. Die Preiserhöhungen folgen auf einen deutlichen Anstieg der globalen Ölpreise, ausgelöst durch anhaltende Spannungen im Nahen Osten und Marktvolatilität.
Allein am Freitag stieg der Dieselpreis um 1,9 Cent auf 2,149 Euro pro Liter. Auch Superbenzin E10 verteuerte sich um 1,2 Cent auf 2,028 Euro. Erste Zahlen vom frühen Samstag deuten auf weitere Preisanstiege bei beiden Kraftstoffen hin.
Der jüngste Preisschub fällt mit einem deutlichen Anstieg des Brent-Ölpreises zusammen, der bis zum Börsenschluss am Freitag auf rund 103 US-Dollar pro Barrel kletterte. Dies folgte auf eine turbulente Woche, in der sich die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zuspitzten. Zwischen dem 9. und 10. März 2026 kam es zu Angriffen auf iranische Tanker und Lagerstätten. Drohungen gegen die Straße von Hormus trieben den Brent-Preis zeitweise um bis zu 30 Prozent in die Höhe – mit Spitzenwerten nahe 120 Dollar.
Nach einer Lockerung der US-Sanktionen gegen russisches Öl und da sich keine Hinweise auf Minenlegungen in der Meerenge bestätigten, gab der Ölpreis später nach. Bis zum 13. März fiel Brent wieder auf etwa 100 Dollar. Dennoch hält die anhaltende Instabilität die Rohölpreise auf hohem Niveau – mit direkten Auswirkungen auf die Zapfsäulen.
Autofahrer müssen weiterhin mit höheren Spritkosten rechnen, solange die Turbulenzen auf dem Ölmarkt anhalten. Da der Brent-Preis über 100 Dollar bleibt und die Konflikte im Nahen Osten ungelöst sind, sind in den kommenden Tagen weitere Preiserhöhungen wahrscheinlich.