Steinmeier ruft zu Mut und Hoffnung an Weihnachten auf

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Ein bearbeitetes Bild mit einem Herzsymbol in der Mitte und Flaggenbildern darauf, vor einem Hintergrund aus Wolken, Sonne und Wasser unten.

Steinmeier ruft zu Mut und Hoffnung an Weihnachten auf - Steinmeier ruft zu Mut und Hoffnung an Weihnachten auf

In seiner traditionellen Weihnachtsansprache hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Menschen aufgerufen, im Angesicht der bevorstehenden Herausforderungen Mut zu zeigen. Aus Schloss Bellevue in Berlin sprach er am 24. Dezember 2025 und würdigte zwar die Mühen des vergangenen Jahres, betonte aber zugleich die Notwendigkeit von Hoffnung und Widerstandsfähigkeit. Seine Rede bezog sich dabei sowohl auf die persönliche Stärke des Einzelnen als auch auf die gemeinsamen europäischen Werte in unsicheren Zeiten.

Steinmeier begann mit einer Reflexion über die Bedeutung von Weihnachten, das er als eine Zeit beschrieb, in der selbst in der Dunkelheit Licht scheint. Er ermahnte seine Zuhörer, die Kraft zu finden, füreinander und für die Welt einzustehen – besonders in Momenten der Not.

Anschließend wandte sich der Bundespräsident der Lage in der Ukraine zu und verwies auf die jüngsten Diskussionen über mögliche Wege zu einem Frieden. Zwar seien die Reaktionen darauf gemischt – zwischen vorsichtigem Optimismus und tiefer Sorge –, doch gebe es weiterhin Gründe für Zuversicht, so Steinmeier. Er versicherte, dass die Europäer ihre Prinzipien weder für sich selbst noch für ihre Verbündeten aufgeben würden. Besonders hob er die Wiederentdeckung der gemeinsamen Stärke Europas und seiner Kernwerte hervor: Freiheit, Menschenwürde, einen gerechten Frieden und demokratische Selbstbestimmung. Diese, so der Bundespräsident, müssten das Handeln sowohl im Inland als auch über die Grenzen Deutschlands hinaus leiten. Solidarität, betonte er, dürfe sich nicht nur auf Familie und Freunde beschränken, sondern müsse auch denen gelten, die weit entfernt leiden – etwa den Menschen in der Ukraine. Zum Abschluss seiner Rede wiederholte Steinmeier seinen Appell an den Mut, der sich nicht nur in großen Gesten, sondern auch im täglichen Einsatz für gesellschaftliche Herausforderungen zeigen müsse.

Die Ansprache endete mit einem entschlossenen Ton: Steinmeiers Worte unterstrichen die Überzeugung, dass Hoffnung und gemeinsamer Wille die Zukunft gestalten können. Seine Botschaft verband persönliche Verantwortung mit der Einheit Europas und stellte den Mut als unverzichtbar für das kommende Jahr dar.