Steinmeier würdigt Muslime in Deutschland zum Ramadan-Fest und betont gesellschaftlichen Zusammenhalt
Lukas FrankeSteinmeier: "Ramadan gehört zum religiösen Leben unseres Landes" - Steinmeier würdigt Muslime in Deutschland zum Ramadan-Fest und betont gesellschaftlichen Zusammenhalt
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Muslime in ganz Deutschland zum Abschluss des Ramadan herzliche Grüße übermittelt. In seiner Botschaft würdigte er die Großzügigkeit und das starke gesellschaftliche Engagement der Gemeinschaft während des heiligen Monats. Das Fest, so Steinmeier, sei längst ein vertrauter Bestandteil der religiösen Landschaft Deutschlands.
Der Bundespräsident hob die Offenheit vieler muslimischer Gemeinden hervor und nannte die Tradition, Nachbarn zu Ramadan-Feiern einzuladen, eine "wunderbar großzügige Geste". Solche Begegnungen förderten nicht nur das Verständnis für islamische Bräuche, sondern stärkten auch die Verbindungen zwischen Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Hintergründe.
Steinmeier räumte zwar ein, dass globale Spannungen Herausforderungen mit sich brächten, betonte aber die Hoffnung auf Momente der Einheit unter Familien und Freunden. Den Muslimen wünschte er fröhliche Feiern nach Wochen des Fastens und der Besinnung.
Zwischen 60 und 70 Prozent der Muslime in Deutschland begehen den Ramadan, wobei die genauen Zahlen variieren. Die Teilnahme hängt von Faktoren wie der regionalen Mondsichtung, gesundheitlichen Ausnahmen und persönlicher Entscheidung ab. Die Fastenzeit endet an diesem Donnerstagabend.
Der Bundespräsident bezeichnete das langjährige Engagement muslimischer Gläubiger – sei es durch Wohltätigkeit oder Gemeinschaftsarbeit – als "ein Geschenk für die Gesellschaft als Ganzes". Ihre Beiträge, so Steinmeier, seien für den sozialen Zusammenhalt des Landes unverzichtbar.
Der Ramadan hat sich fest in das religiöse Leben Deutschlands eingebürgert. In seiner Botschaft unterstrich Steinmeier die Rolle des Festes, Menschen zusammenzubringen und gemeinsame Werte zu stärken. Gleichzeitig würdigte er den bleibenden Einfluss muslimischer Gemeinden auf die kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt der Nation.






