Sternsinger aus Hildesheim segnen Niedersachsens Staatskanzlei gegen Kinderarbeit

Admin User
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Eine Gruppe von Menschen mit zwei Personen, die in Mikrofone singen.

Ministerpräsident Lies empfängt Sternsinger - Sternsinger aus Hildesheim segnen Niedersachsens Staatskanzlei gegen Kinderarbeit

58 Sternsinger aus dem Bistum Hildesheim besuchten die Niedersächsische Staatskanzlei in Hannover am Neujahrstag

Am 1. Januar 2026 machten 58 Sternsinger aus dem Bistum Hildesheim Station in der Niedersächsischen Staatskanzlei in Hannover. Ihre diesjährige Aktion "Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit" fordert ein Ende der Ausbeutung von Kindern und besseren Zugang zu Bildung weltweit. Die Gruppe nutzte den Besuch, um das Landtagsgebäude mit ihrem traditionellen Segen zu segnen.

Die in ihren festlichen Gewändern gekleideten Sängerinnen und Sänger trafen am Neujahrstag im Leineschloss in Hannover ein. Über dem Haupteingang des Parlaments brachten sie mit Kreide den Segenswunsch 20C+M+B+26** an – ein jahrhundertealtes Zeichen für den Segen Christi über das Haus.

Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) begrüßte die Sternsinger persönlich und steuerte eine Spende für ihre Sammelbüchsen bei. Auch Landtagspräsidentin Hanna Naber lobte das Engagement der jungen Aktivisten und betonte, wie wichtig es sei, dass Kinder zur Schule gehen könnten, statt in Fabriken oder unter gefährlichen Bedingungen arbeiten zu müssen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Kampagne stehen die Aufklärung über Kinderarbeit und die Finanzierung von Bildungsprojekten. Der Besuch der Sternsinger bei der Niedersächsischen Landesregierung sollte politische und öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema wecken.

Die Veranstaltung brachte Politiker und junge Engagierte im Einsatz für Kinderrechte zusammen. Die gesammelten Spenden fließen in Initiativen, die mehr Kindern den Schulbesuch ermöglichen – anstatt sie in Arbeit zwingen zu müssen. Während die Sternsinger durch die Region ziehen, um ihre Botschaft zu verbreiten, geht die Kampagne weiter.