09 May 2026, 07:15

Stille Disco auf dem Burjanplatz: Wien tanzt mit Kopfhörern zu Eurovision-Hits

Poster for Rudolf Sieczynski's opera "Wien, du Stadt Meiner Träume" featuring a cityscape background and text describing the performance.

Stille Disco auf dem Burjanplatz: Wien tanzt mit Kopfhörern zu Eurovision-Hits

Auf dem Burjanplatz im 15. Wiener Gemeindebezirk versammelten sich rund 100 Menschen zu einer ungewöhnlichen Veranstaltung: einer stillen Gehweg-Disco. Die Aktion war Teil der städtischen Initiative Gemma Zukunft, die öffentliche Flächen durch kreative Ideen neu beleben will. Mit kabellosen Kopfhörern tanzten die Teilnehmer schweigend zu Musik – diesmal unter dem Motto des Eurovision Song Contest. Die Idee zur stillen Disco stammt von DJ Oliver Hangl, der seit über 20 Jahren ähnliche Events organisiert. Statt lauter Boxen erhielten die Gäste Kopfhörer, über die sie die von Hangl ausgewählten Songs hörten. Unter ihnen war auch Anna, 24, die zum ersten Mal an einer stillen Disco teilnahm und zu ABBAs Waterloo tanzte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Werbung für die Veranstaltung verbreitete sich rasant über soziale Medien, was zu regem Zuspruch führte. Da das Format auf Interesse stieß, planen die Veranstalter bereits eine Fortsetzung: Am 13. Mai soll eine zweite Eurovision-Disco im Marktraum am Naschmarkt stattfinden. Mit dieser weiteren Ausgabe hoffen sie, noch mehr Besucher für das ungewöhnliche Konzept zu begeistern.

Die stille Gehweg-Disco ist nur eine von mehreren Maßnahmen Wiens, um den öffentlichen Raum durch innovative Ansätze attraktiver zu gestalten. Die Initiative Gemma Zukunft setzt dabei auf partizipative und kulturelle Projekte, die das städtische Leben bereichern sollen. Die erste stille Disco auf dem Burjanplatz zeigte, wie unkonventionelle Formate Menschen zusammenbringen können. Mit der geplanten zweiten Ausgabe am Naschmarkt will Wien das Interesse an solchen Veranstaltungen weiter fördern – und gleichzeitig neue Wege der Nutzung öffentlicher Flächen erproben.

Lesen Sie auch: