13 June 2026, 12:21

Streit um Ammoniakwerk in Mexikos Bucht von Ohuira: Indigene und Umweltschützer fordern Stopp

Integrale Risikobewertung soll für den Bau der Anlage in Topolobampo durchgeführt werden, versichert Alicia Bárcena; wird Ammoniak produzieren

Streit um Ammoniakwerk in Mexikos Bucht von Ohuira: Indigene und Umweltschützer fordern Stopp

Mexikos Umweltministerin Alicia Bárcenas Ibarra hat eine gemeinsame Risikobewertung für ein neues Ammoniakwerk in der Bucht von Ohuira angekündigt. Das Treffen mit indigenen Gemeinschaften und der Initiative „Nicht hier“ fand in Los Mochis statt, um Bedenken gegen das Projekt zu erörtern.

Die von Gas y Petroquímicas de Occidente (GOP) betriebene Anlage befindet sich in Topolobampo im Bau und soll jährlich bis zu 800.000 Tonnen Ammoniak produzieren. Das Unternehmen hat 1,6 Milliarden US-Dollar investiert und versichert, die Anlage werde sicher betrieben – gestützt auf Umwelt- und Machbarkeitsstudien.

GOP hat 13 Jahre damit verbracht, die notwendigen behördlichen Genehmigungen für das Projekt zu erhalten. Dennoch gibt es seitens von Umweltschützern und indigenen Gruppen wachsenden Widerstand gegen den Bau. Um die Sorgen zu adressieren, sollen vier Arbeitsgruppen eingerichtet werden, die sich mit Umweltrisiken, der Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen und dem Dialog mit der Bevölkerung befassen.

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Die Gruppen werden in der kommenden Woche offiziell einberufen. An der Risikobewertung werden Behördenvertreter, Anwohner und Mitglieder der Initiative „Nicht hier“ teilnehmen, um zu prüfen, ob von der Anlage inakzeptable Gefahren ausgehen.

Ziel der gemeinsamen Bewertung ist es, die Sicherheit der Anlage und ihre Auswirkungen auf die Region zu analysieren. Die Arbeitsgruppen werden ihre Arbeit zeitnah aufnehmen, um die Anliegen der Gemeinschaft zu klären. Das Unternehmen betont, das Projekt erfülle alle technischen und ökologischen Standards.

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