Streit um intelligente Stromzähler in Navi Mumbai eskaliert zwischen MSEDCL und Shiv Sena
Amelie WeberStreit um intelligente Stromzähler in Navi Mumbai eskaliert zwischen MSEDCL und Shiv Sena
In Navi Mumbai nimmt die öffentliche Debatte über die Einführung intelligenter Stromzähler durch das Maharashtra State Electricity Distribution Company Limited (MSEDCL) an Fahrt auf. Politische Parteien und Verbraucherorganisationen äußern zunehmend Bedenken hinsichtlich des Installationsverfahrens. Besonders die Shiv Sena unter der Führung von Uddhav Thackeray (Uddhav-Sena) lehnt das Vorhaben vehement ab und droht mit Protesten, sollte das Programm ohne Zustimmung der Verbraucher weiter vorangetrieben werden.
Die Einführung der Smart Meter ist Teil der Modernisierungsbestrebungen des MSEDCL im Energiesektor. Der Versorger argumentiert, das neue System werde die Abrechnungsgenauigkeit verbessern und eine Echtzeitüberwachung des Stromverbrauchs ermöglichen. Verbraucherinnen und Verbraucher, so die Begründung, profitierten von größerer Transparenz.
Die Uddhav-Sena hat den MSEDCL-Verantwortlichen ein Memorandum überreicht, in dem sie eine verbindliche Zustimmung der Verbraucher vor jedem Austausch der Zähler fordert. Parteimitglieder werfen den Behörden vor, Anwohner zu täuschen und mit Druckmitteln die Installation der Geräte durchzusetzen. Pravin Mhatre erklärte, Verbraucher würden trotz Regierungszusagen, Zwang auszuschließen, unter Druck gesetzt. Prakash Patil unterstützte diese Vorwürfe und behauptete, in ganz Navi Mumbai fänden erzwungene Installationen statt.
Das MSEDCL betont hingegen, die intelligenten Zähler würden die Serviceeffizienz steigern. Die Uddhav-Sena macht jedoch unmissverständlich klar, dass sie jeden weiteren Ausbau ohne vorherige Zustimmung blockieren werde. Der Streit unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen Behörden und Bürgern über die Umsetzung des Programms.






