Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU lehnt SPD-Antrag als "realitätsfremd" ab
Amelie WeberStreit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU lehnt SPD-Antrag als "realitätsfremd" ab
Die CDU hat den jüngsten Antrag der SPD zum Schutz des historischen Wupper-Wehrs in Wipperkotten scharf kritisiert. Nina Wacker, fraktionspolitische Sprecherin der Union, bezeichnete den Vorschlag als unverhältnismäßig und undurchführbar. Beide Parteien sind sich jedoch einig im Ziel, den Standort und die umliegende Natur zu bewahren.
Die SPD drängt auf strengere Maßnahmen, darunter einen verstärkten Polizeieinsatz, um das Wehr zu sichern. Die CDU lehnt diese Pläne als realitätsfremd ab. Wacker betonte, eine rund um die Uhr überwachte Absicherung sei nicht umsetzbar, und dem Antrag fehle es an Augenmaß.
Die CDU wird den SPD-Antrag in seiner aktuellen Form ablehnen. Stattdessen setzt die Partei auf verstärkte Streifen und Aufklärungskampagnen in der Öffentlichkeit. Wacker erwarte zudem, dass die Stadtverwaltung die SPD-Pläne vor weiteren Beratungen prüfe.
Trotz der Differenzen hoffen beide Seiten auf einen Kompromiss. Die CDU zeigt sich offen für Lösungen, die Schutz und Praktikabilität in Einklang bringen. Die Ablehnung des Antrags schließe künftige Zusammenarbeit nicht aus – eine überarbeitete Vorlage könnte Bedenken hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit ausräumen. Im Mittelpunkt stehe weiterhin der Schutz des Wupper-Wehrs, allerdings ohne überzogene Maßnahmen.






