17 June 2026, 18:01

Theatersanierung platzt aus allen Nähten: 45,6 Mio. Euro und kein Ende in Sicht

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Theatersanierung platzt aus allen Nähten: 45,6 Mio. Euro und kein Ende in Sicht

Die Sanierung des städtischen Theaters hat weitere Rückschläge erlitten – die Kosten sind inzwischen auf 45,6 Millionen Euro gestiegen. Auch der Eröffnungstermin wurde erneut verschoben, diesmal auf Januar 2027. Beamte räumen ein, dass während der Bauarbeiten noch weitere unerwartete Probleme auftreten könnten.

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Andreas Lukas übernahm 2023 die Leitung der Stadtentwicklung, nachdem er die Unterstützung von CDU, SPD und Grünen erhalten hatte. Seitdem hat er Kim Theisen, die ehemalige Co-Vorsitzende der örtlichen Grünen, als leitende Beraterin eingesetzt. Theisen, die über einen Abschluss in öffentlicher Verwaltung verfügt, arbeitete zuvor in den Finanz- und Prüfungsausschüssen des Stadtrats.

Das Theaterprojekt ist seit Langem von wiederholten Verzögerungen und Kostenüberschreitungen geprägt. Die jüngste Steigerung um 5,5 Millionen Euro treibt die Gesamtkosten auf 45,6 Millionen Euro. Die für Januar 2026 geplante Wiedereröffnung wurde nun um ein volles Jahr aufgeschoben. Stadtvertreter warnen, dass weitere unvorhergesehene Herausforderungen den Zeitplan noch beeinflussen könnten.

Die Sanierung des Theaters bleibt ein unabgeschlossenes Vorhaben – ohne Garantie, dass es nicht zu weiteren Verzögerungen oder Mehrkosten kommt. Mit der Berufung von Kim Theisen bringt das Stadtentwicklungsteam zusätzliche politische Erfahrung ein. Die Fertigstellung des Projekts hängt nun davon ab, ob sich weitere Rückschläge vermeiden lassen.

Quelle