Tornado-Rekord 2026: Betroffene Gemeinden kämpfen um Bundeshilfe ohne FEMA-Gelder
Greta WolfTornado-Rekord 2026: Betroffene Gemeinden kämpfen um Bundeshilfe ohne FEMA-Gelder
Rekordzahl an Tornados trifft die USA im Jahr 2026 – bereits 161 bestätigt
Am 10. März verwüsteten tödliche Stürme den Kankakee County in Illinois und den Newton County in Indiana. Die betroffenen Gemeinden stehen nun vor Unsicherheit, ob sie Bundesmittel für den Wiederaufbau erhalten werden.
Die Tornados richteten erhebliche Schäden an, doch der Bundesstaat Illinois beantragte keine Gelder bei der Bundesnotfallbehörde FEMA. Beamte begründeten dies damit, dass die Schadenssummen unter den geforderten Schwellenwerten lagen. Diese wurden unter der Regierung von Donald Trump angehoben, was es Gemeinden erschwert, Anspruch auf Unterstützung zu haben.
Schon im vergangenen Sommer hatte die FEMA zwei Anträge Illinoises auf Bundeshilfe nach Stürmen in mehreren Countys abgelehnt. Trotz anfänglicher Zuversicht von Gouverneur JB Pritzker bestätigte die Behörde, dass es keine Mittel für Aroma Park in Illinois geben werde. Die Entscheidung lag weder an einer Bevorzugung durch das Weiße Haus noch an einer Ablehnung durch die FEMA, sondern daran, dass kein offizieller Antrag gestellt worden war.
Um die Betroffenen zu unterstützen, vermittelte der Bundesstaat Illinois zinsgünstige oder zinslose Darlehen mit einjähriger Laufzeit. Diese Kredite werden über die Kleinunternehmensbehörde (Small Business Administration, SBA) bereitgestellt.
Die von den Tornados betroffenen Gemeinden bleiben unsicher, ob sie Bundesmittel erhalten. Ohne FEMA-Gelder müssen sie sich auf staatlich koordinierte Kredite und lokale Ressourcen verlassen. Die erhöhten Schwellenwerte für Hilfsleistungen könnten dazu führen, dass künftig noch weniger Regionen Anspruch auf Unterstützung haben.
