US-Iran-Deal löst im Senat wütende Kritik beider Parteien aus
Ein vorgeschlagener US-iranisches Abkommen hat im Senat heftige Reaktionen ausgelöst. Abgeordnete beider Parteien üben scharfe Kritik an dem Deal, einige bezeichnen ihn als historischen Fehler. Der Plan sieht einen 300-Milliarden-Dollar-Fonds für den Wiederaufbau des Irans vor, der von privaten Investoren und nicht von US-Steuerzahlern finanziert werden soll.
Republikanische Senatoren stehen an der Spitze der Opposition. Der Senator aus Texas, Ted Cruz, warf Präsident Trump vor, in dieser Angelegenheit schlecht beraten zu werden. Roger Wicker, Senator aus Mississippi, argumentierte, das Abkommen untergrabe die Erfolge der Operation Epic Fury.
Weitere Abgeordnete, darunter die Senatoren Tom Cotton und John Cornyn, warnten, der Wiederaufbaufonds könnte den Terrorismus fördern. Cornyn verwies explizit auf die Gefahr, dass Gruppen wie die Hisbollah davon profitieren könnten. Bill Cassidy, Senator aus Louisiana, ging noch weiter und nannte die Vereinbarung den „schwersten außenpolitischen Fehler seit Jahrzehnten“.
Auch demokratische Senatoren schlossen sich der Kritik an. Minderheitenführer Chuck Schumer vereinte seine Partei gegen den Deal. Richard Blumenthal, Senator aus Connecticut, bezeichnete ihn als „Schande“ und „bedingungslose Kapitulation“. Mehrheitsführer John Thune kündigte an, die Regierung werde die Senatoren Anfang nächster Woche über die Details informieren.
Präsident Trump konterte, indem er die Gegner als neidisch, unehrlich oder töricht abtat. Die Kontroverse um das Abkommen hält an, während die Senatoren auf weitere Informationen warten. Im Mittelpunkt der Bedenken steht die mögliche zweckentfremdete Verwendung der iranischen Wiederaufbaumittel. Die anstehende Unterrichtung durch die Regierung könnte Klarheit über die genauen Bedingungen und Sicherheitsvorkehrungen des Deals bringen.






