10 June 2026, 11:00

US-Senatoren ermitteln wegen angeblicher Manipulation von Sozialversicherungsdaten unter Trump

US-Senatoren untersuchen angeblichen Plan zur Manipulation von Sozialversicherungsdaten von Migranten

US-Senatoren ermitteln wegen angeblicher Manipulation von Sozialversicherungsdaten unter Trump

Zwei US-Senatoren, Elizabeth Warren und Richard Blumenthal, haben Bedenken wegen eines angeblichen Plans geäußert, der undokumentierte Migranten gezielt erfassen sollte. Der Whistleblower Jeremiah Schofield wirft dem Data Operations Group for Enforcement (DOGE) aus der Trump-Ära vor, Sozialversicherungsdaten manipuliert zu haben. Laut Schofield bestand der Plan darin, die Daten von rund 2,7 Millionen lebenden Personen fälschlicherweise in die Sterbedatei einzutragen. Dadurch sollten die Betroffenen entweder zur 'freiwilligen Ausreise' gedrängt oder ihre Festnahme und Abschiebung ausgelöst werden. Die Senatoren bezeichnen dies als 'illegalen Versuch', die Einwanderungspolitik des damaligen Präsidenten Donald Trump voranzutreiben.

Warren und Blumenthal haben offizielle Schreiben an die Sozialversicherungsbehörde (SSA) sowie an drei ehemalige DOGE-Beamte gerichtet, um Aufklärung zu fordern. Die Anfrage zielt darauf ab, das Ausmaß der angeblichen Operation und ihre möglichen Auswirkungen auf Regierungsdaten zu klären.

Die SSA hat die Vorwürfe zurückgewiesen und betont, dass niemals eine solche Namensliste in die Sterbedatei aufgenommen worden sei. In den kommenden Wochen werden weitere Stellungnahmen der Behörde und der genannten Beamten erwartet. Die Aufdeckung des Plans durch Schofield könnte weitere Ermittlungen und politische Debatten nach sich ziehen.

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