15 May 2026, 12:10

Uwe Steimles neuer Krimi eskaliert: Streit, Tintenfisch und ein Rätsel um 11.000 Seiten

Altes Buch mit dem Titel 'Berliner Leben' mit einem Foto von Menschen in traditioneller deutscher Kleidung auf dem Cover, das auf einen historischen oder kulturellen Fokus auf Berlin hinweist.

Uwe Steimles neuer Krimi eskaliert: Streit, Tintenfisch und ein Rätsel um 11.000 Seiten

Uwe Steimle

Die Serie begleitet Kommissar Bemme, gespielt von Steimle, sowie seine Assistenten Sahra und Egon. Als ausführender Produzent fungiert Holger Friedrich. Die Pilotfolge mit dem Titel „Mord unter der Windkraftanlage“ umfasst ungewöhnliche 11.000 Seiten und enthält eine Szene mit einem Tintenfisch in Winzerhut.

Bei einer Presseveranstaltung kam es zum Eklat, als Steimle mit dem Drehbuchautor – ebenfalls ein Uwe – über Drehbuchänderungen aneinandergeriet. Der Streit ist bis heute ungelöst und könnte in der „Pieschener Gazette“ oder im nächsten Roman von Uwe Tellkamp wiederaufleben. Später warf Steimle den Mainstream-Medien vor, ihn zu ignorieren – dabei waren lediglich Reporter des „Pieschener Anzeigers“ erschienen, die jedoch kurz darauf des Veranstaltungsorts verwiesen wurden.

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Unterdessen hat der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR), der öffentliche Rundfunkanstalt für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die Produktion neuer „Tatort“- und „Polizeiruf“-Folgen für drei Jahre aus finanziellen Gründen ausgesetzt. Bei „Ostflix“ diskutieren Investoren unterdessen über die digitale Reichweite der Plattform, wobei einige eine Ausstrahlung von „Lissabon bis Wladiwostok“ fordern.

Die Serie wird zunächst auf Telegram erscheinen, „Ostflix“ könnte später als mögliche Heimat dienen. Der anhaltende Konflikt zwischen Steimle und dem Drehbuchautor wirft jedoch Fragen über die weitere Ausrichtung des Projekts auf. Zudem schränken die MDR-Budgetkürzungen die Produktion klassischer Krimiformate in der Region für die kommenden Jahre ein.

Quelle