30 April 2026, 17:00

Verfolgungsjagd in Mexiko-Stadt endet mit vier Festnahmen nach tödlicher Schießerei

Plakat mit der Aufschrift "Verbrecher der mexikanischen Drogengewalt" mit Bildern verschiedener Personen und fetter schwarzer Schrift auf hellblauem Hintergrund.

Verfolgungsjagd in Mexiko-Stadt endet mit vier Festnahmen nach tödlicher Schießerei

Polizei von Mexiko-Stadt verhaftet vier Männer in Iztapalapa nach Verfolgungsjagd in Verbindung mit tödlicher Schießerei

In Mexiko-Stadt hat die Polizei vier Männer im Stadtteil Iztapalapa festgenommen, nachdem sie nach einer Verfolgungsjagd mit einer tödlichen Schießerei in Verbindung gebracht worden waren. Die Verdächtigen, zwischen 20 und 37 Jahre alt, hatten 60 kleine Tütchen bei sich, die vermutlich Marihuana enthielten. Beamte hatten sie zunächst dabei beobachtet, wie sie auf zwei Straßen des Bezirks verdächtige Päckchen austauschten.

Der Vorfall begann, als Polizisten vier Personen dabei beobachteten, wie sie auf den Straßen Camino al Progreso und Camino a San Pablo Pakete übergaben, die an Drogengeschäfte erinnerten. Als die Beamten sich näherten, floh die Gruppe mit zwei Motorrädern. Es folgte eine Fahndungsaktion, unterstützt vom Ost-Kommandostand und Kontrollzentrum (C2 Oriente).

Die Motorräder konnten später bis in das Viertel La Polvorilla zurückverfolgt werden, wo die Beamten die Verdächtigen festnahmen. Bei einer Durchsuchung fanden sie 60 kleine Plastiktütchen mit einer grünen, trockenen Substanz sowie drei Mobiltelefone. Die vier Männer – 20, 22, 26 und 37 Jahre alt – wurden in Gewahrsam genommen.

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Ermittlungen brachten die Gruppe mit einer Schießerei vom 5. März in Santa Cruz Meyehualco in Verbindung, bei der zwei Menschen ums Leben kamen. Der älteste Verdächtige, 37, war bereits 2020 wegen fahrlässiger Körperverletzung vorbestraft. Alle vier wurden der Staatsanwaltschaft für weitere Schritte vorgeführt.

Den Festgenommenen drohen nun Anklagen wegen Drogenbesitzes und ihrer mutmaßlichen Beteiligung an der tödlichen Schießerei. Die Polizei ermittelt weiter; als Beweismaterial dienen die beschlagnahmten Substanzen und Mobiltelefone. Der Einsatz unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, die drogenbedingte Gewalt in der Region einzudämmen.

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