VfB steht vor dem Aus in der Europa League - Undav-Tor reicht nicht - VfB Stuttgart patzt im Europa-League-Kracher gegen FC Porto
VfB Stuttgart erleidet enttäuschende 1:2-Heimniederlage im Europa-League-Achtelfinale gegen den FC Porto
Im Hinspiel des Sechzehntelfinals der Europa League musste der VfB Stuttgart eine herbe 1:2-Niederlage gegen den FC Porto hinnehmen – trotz der deutlichen Warnungen von Trainer Sebastian Hoeneß vor defensiven Schwächen. Die Mannschaft kassierte früh zwei Gegentreffer, ehe der Anschlusstreffer gelang.
Der Start in die Partie verlief für die Stuttgarter alles andere als ideal: Porto traf in der ersten Halbzeit doppelt in kurzer Folge. Die Hausherren lagen bereits mit 0:2 zurück, bevor Deniz Undav in der 40. Minute mit seinem sechsten Tor in sechs Spielen hintereinander die Hoffnung aufkeimen ließ. Doch der Treffer reichte nicht zum Ausgleich.
Hoeneß hatte seine Spieler im Vorfeld eindringlich davor gewarnt, dass defensive Fehler teuer zu stehen kommen würden – und sollte Recht behalten. Nun steht Stuttgart vor einer schwierigen Aufgabe im Rückspiel: Um erstmals seit 1998 wieder das Viertelfinale zu erreichen, braucht die Mannschaft in Porto unbedingt einen Sieg.
Die Gäste aus Portugal gingen zwar mit einer starken Torgarantie in die Partie, hatten in dieser Saison aber eine schwache Auswärtsbilanz. Dennoch setzten sie sich in der MHPArena durch, wo die Stuttgarter eigentlich als Favoriten galten.
Die Niederlage wirft die Mannschaft im Rennen um den Einzug ins Viertelfinale zurück. Im Rückspiel in Porto ist nun ein Sieg Pflicht, um weiterzukommen. Der letzte Viertelfinaleinzug liegt fast drei Jahrzehnte zurück.