VfL Wolfsburg rutscht nach zehn sieglosen Spielen in die Abstiegszone ab
Amelie KrügerWolfsburgs Abstieg droht: Aufstehen, kämpfen! - VfL Wolfsburg rutscht nach zehn sieglosen Spielen in die Abstiegszone ab
Die Abstiegsängste des VfL Wolfsburg haben sich nach dem zehnten Spiel in Folge ohne Sieg weiter verschärft. Die 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen am 21. März 2026 ließ die Mannschaft auf Platz 17 der Bundesliga zurückfallen – fünf Punkte entfernt von einem Nicht-Abstiegsplatz. Mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen unter dem neuen Trainer Dieter Hecking steht das Team nun vor einem entscheidenden Kampf ums Überleben in der Liga.
Die Krise des VfL hat sich in den letzten Wochen zugespitzt. Die jüngste Niederlage verlängerte die sieglose Serie auf zehn Partien und trieb die Wolfsburger tiefer in die Abstiegszone. Direkte Konkurrenten wie der 1. FC Köln (15., 26 Punkte) und Werder Bremen haben sich abgesetzt, während Wolfsburg nach 27 Spieltagen nur 21 Zähler vorweisen kann.
Hecking hatte die Aufgabe übernommen, um die Wende einzuleiten – doch der Start gestaltete sich holprig. In seinen ersten beiden Spielen holte die Mannschaft lediglich einen Punkt, was den Druck kaum verringerte. Vor dem heutigen Spiel sagte er sogar einen Sieg des Gegners FC St. Pauli gegen den SC Freiburg voraus – ein Zeichen dafür, wie steinig der Weg nach vorne erscheint.
Trotz der Rückschläge betont der Verein, dass der Kampf noch nicht verloren ist. Sportdirektor Pirmin Schwegler bekräftigte, dass Hecking der richtige Mann für die Aufgabe sei, während die Spieler mit einem kämpferischen Motto in die restlichen Partien gehen: "Wir geben nicht auf, bis es nicht mehr geht." Eine weitere Niederlage heute könnte den Rückstand auf den Relegationsplatz jedoch auf fünf Punkte anwachsen lassen – und den Klassenerhalt noch unwahrscheinlicher machen.
Wolfsburgs letzte Hoffnung, die Bundesliga zu halten, liegt nun darin, die lange Durststrecke ohne Sieg zu beenden. Die Zeit wird knapp, jedes Spiel zählt. Das Team muss endlich Taten folgen lassen – oder den Gang in die Zweitklassigkeit antreten.






