17 June 2026, 19:47

Virginia plant Milliardenhaushalt mit neuer Abgabe auf Rechenzentren-Notstromaggregate

Senatoren glauben, dass ein Vorschlag 1,7 Milliarden Dollar aus Rechenzentren einbringen würde

Virginia plant Milliardenhaushalt mit neuer Abgabe auf Rechenzentren-Notstromaggregate

Führende Mitglieder des Senats von Virginia haben einen neuen Haushaltsentwurf vorgelegt, der in den nächsten zwei Jahren 1,7 Milliarden Pfund einbringen soll. Der Plan sieht eine Abgabe auf Notstromaggregate von Rechenzentren vor, die ab Januar 2027 erhoben werden soll. Die Abgeordneten müssen den Haushalt noch vor Ende des Haushaltsjahres am 30. Juni billigen.

Der Vorschlag ersetzt frühere Pläne, die Steuerbefreiungen für Rechenzentren bei Umsatz- und Verbrauchssteuern schrittweise abzuschaffen. Stattdessen wird eine Abgabe eingeführt, die im Haushaltsjahr 2027 voraussichtlich 582 Millionen Pfund und im folgenden Jahr 1,16 Milliarden Pfund einbringen soll.

Der Haushalt umfasst zudem eine einmalige Steuergutschrift in Höhe von 100 Pfund für Einzelveranlagte und 200 Pfund für gemeinsam Veranlagte. Zudem wird der Grundfreibetrag erhöht und Mittel für Gehaltserhöhungen von Lehrkräften sowie Staatsangestellten bereitgestellt.

Die aktualisierte Steuerprognose Virginias sieht für das Haushaltsjahr 2026 zusätzliche Einnahmen von 585,5 Millionen Pfund vor. Für den Zeitraum 2026–2028 werden weitere 922,6 Millionen Pfund erwartet. Die aktuellen allgemeinen Haushaltseinnahmen übertreffen die Prognosen bereits um 837 Millionen Pfund – trotz verhaltener Jobwachstumsraten und wirtschaftlicher Unsicherheit.

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Die Vorsitzende des Finanz- und Haushaltsausschusses des Senats, Louise Lucas, die Senatorin Barbara Favola und Finanzminister Mark Sickles äußerten sich zuversichtlich, den Haushalt fristgerecht zu verabschieden.

Die neue Abgabe auf Notstromaggregate von Rechenzentren soll dem Bundesstaat beträchtliche Mehreinnahmen bescheren. Der Haushaltsentwurf beinhaltet Steuersenkungen sowie Mittel für Lohnerhöhungen im öffentlichen Sektor. Die Abgeordneten bleiben optimistisch, die Frist bis zum 30. Juni einzuhalten.

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