30 June 2026, 02:05

Volkswagen plant radikale Kürzungen: 100.000 Jobs und vier Werke in Gefahr

Volkswagen: 4 Werke und 100.000 Jobs in Gefahr? Der Machtkampf beginnt

Volkswagen plant radikale Kürzungen: 100.000 Jobs und vier Werke in Gefahr

Volkswagen bereitet sich auf massive Stellenstreichungen vor, von denen bis zu 100.000 Arbeitsplätze und vier deutsche Werke betroffen sein könnten. Die Pläne haben die Arbeitnehmervertreter unvorbereitet getroffen und sorgen für Spannungen im Konzern. Eine entscheidende Sitzung des Aufsichtsrats ist für den 9. Juli angesetzt, um über die Vorschläge zu beraten.

Die Unternehmensführung treibt eine drastische Schrumpfungsstrategie voran. Berichten zufolge könnten die Standorte Hannover und Emden in Niedersachsen vor der Schließung stehen. Daniela Cavallo, die oberste Arbeitnehmervertreterin bei Volkswagen, hatte zwar an früheren Gesprächen zur Kostensenkung teilgenommen, wurde über das volle Ausmaß der geplanten Kürzungen jedoch nicht informiert.

Anleger bleiben skeptisch gegenüber deutschen Autowerten, da die Branche in Asien kontinuierlich an Boden verliert. Dennoch notiert die Volkswagen-Aktie mit einem niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 3,7 für das laufende Jahr und 3,0 für 2027. Analysten prognostizieren für das kommende Jahr einen Gewinn je Aktie von 24,21 Euro, während der aktuelle Kurs bei 72,54 Euro liegt.

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Das Unternehmen ist zwar weiterhin profitabel, doch die Sorgen um seine langfristige Zukunft bleiben bestehen. Die geplanten Kürzungen haben tiefe Gräben aufgedeckt – Insider warnen, dass der eigentliche Machtkampf innerhalb von Volkswagen erst beginnt.

Der Aufsichtsrat wird die Stellenstreichungspläne im nächsten Monat prüfen. Sollten sie genehmigt werden, könnte die Verkleinerung die Geschäftsaktivitäten von Volkswagen in Deutschland grundlegend verändern. Der Schritt spiegelt die größeren Herausforderungen wider, vor denen die Automobilbranche steht – insbesondere auf den asiatischen Märkten.

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