20 March 2026, 20:15

Volkswagen schlägt Hans Dieter Pötsch für weitere Amtszeit als Aufsichtsratschef vor

Innenansicht eines Volkswagen e-Golf mit Lenkrad, Armaturenbrett, Bildschirmen, Knöpfen, Sitzen und Glastüren, mit Blick auf andere Autos, Gebäude, Bäume, Pfähle und den Himmel draußen.

Pötsch bleibt VW-Spitzenaufseher - Volkswagen schlägt Hans Dieter Pötsch für weitere Amtszeit als Aufsichtsratschef vor

Der Nominierungsausschuss von Volkswagen hat vorgeschlagen, Hans Dieter Pötsch als Vorsitzenden des Aufsichtsrats wiederzuwählen. Der österreichische Manager steht dem Gremium seit über einem Jahrzehnt vor, nachdem er 2003 erstmals zum Konzern gestoßen war. Die Aktionäre werden auf der Hauptversammlung im Juni über seine Zukunft abstimmen.

Pötsch begann seine Laufbahn bei Volkswagen 2003 als Finanzvorstand, eine Position, die er zwölf Jahre lang innehatte. Im Herbst 2015 wechselte er an die Spitze des Aufsichtsrats und verantwortet seitdem die strategische Ausrichtung des Autokonzerns. Seine Führung konzentrierte sich darauf, das Unternehmen durch turbulente Marktphasen zu steuern.

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Der Vorschlag des Nominierungsausschusses sieht eine Verlängerung seiner Amtszeit bis 2026 vor. Pötsch hat wiederholt betont, Volkswagen "krisenfest" machen zu wollen, um Stabilität angesichts der Herausforderungen der Branche zu gewährleisten. Bei einer Wiederwahl bleibt er oberster Aufseher des Konzerns.

Die endgültige Entscheidung liegt bei den Aktionären, die am 18. Juni ihre Stimmen abgeben. Pötsch bleibt entschlossen, das Unternehmen durch die anhaltenden wirtschaftlichen und sektoralen Umbrüche zu führen.

Eine mögliche Wiederwahl Pötschs würde ein weiteres Kapitel seiner langjährigen Führung bei Volkswagen einläuten. Das Ergebnis wird entscheiden, ob er die Strategie des Autokonzerns auch über 2026 hinaus prägen wird. Die Abstimmung folgt auf Jahre der Aufsicht während einiger der schwierigsten Phasen der Branche.

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