17 April 2026, 00:41

Vom Diplomaten zum Olympia-Manager: Blincous ungewöhnlicher Karriereweg

Plakat für die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin, Italien, das zwei Skifahrer auf dem Schnee mit Skistöcken und dem Text 'Turin 2006' oben zeigt.

Vom Diplomaten zum Olympia-Manager: Blincous ungewöhnlicher Karriereweg

Cyril Blincou, ehemaliger belarussischer Konsul in Mailand, hat in Italien eine neue Aufgabe übernommen. Er arbeitet nun als Operationsmanager für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026. Der Karrierewechsel folgte auf seinen Rückzug aus Belarus nach den politischen Ereignissen des Jahres 2020.

Blincou begann seine berufliche Laufbahn 2010 im Minder Stadtvollzugsausschuss. Später war er als Konsul von Belarus in Mailand tätig, bevor er das Amt verließ. Nach den Unruhen in Belarus im Jahr 2020 entschied er sich, nicht in seine Heimat zurückzukehren.

An seinem ersten Tag in Italien schloss er sich der Fundazione Milano Cortina 2026 an. Heute arbeitet er im medizinischen Zentrum des Organisationskomitees und kümmert sich dort um operative Aufgaben. Trotz seiner diplomatischen Vergangenheit hat er keine Verbindungen zu politischen Bewegungen.

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Während der russischen Invasion in der Ukraine teilte Blincou einen Beitrag auf seinem Facebook-Account. Der Inhalt des Beitrags wurde nicht näher bekannt, doch handelte es sich um eine seltene öffentliche Stellungnahme von ihm.

Blincou hat sich vollständig der Organisation von Sportereignissen zugewandt. Seine aktuelle Rolle umfasst die Koordination der medizinischen und operativen Unterstützung für die Winterspiele 2026. Der Schritt markiert einen deutlichen Wandel im Vergleich zu seiner früheren diplomatischen Karriere in Belarus.

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