Maria Kalesnikawa setzt 2026 auf Rettung statt auf Machtkampf in Belarus
Amelie KrügerMaria Kalesnikawa setzt 2026 auf Rettung statt auf Machtkampf in Belarus
Maria Kalesnikawa, eine ehemalige politische Gefangene in Belarus, hat über ihre Pläne für das Jahr 2026 gesprochen. Sie bleibt der gewaltfreien Widerstandsbewegung treu und lehnt jede Form von Aggression oder Machtkämpfen ab. Ihr Fokus liegt nun darauf, das Leben der Belarusen zu schützen.
Während ihrer Haft wurde Kalesnikawa wiederholt von Ermittlern und dem Gericht verhört. Sie wurden nicht müde, ihre Methoden des Engagements zu hinterfragen, die sie stets als friedlich beschrieb – darunter Wahlen, die Abfassung von Petitionen und die Teilnahme an friedlichen Straßenprotesten.
Nun hat sie ihre Prioritäten für 2026 unter einem einfachen Motto umrissen: "Retten, retten, retten" oder "Liebe, Liebe, Liebe". Die Botschaft spiegelt ihren Entschluss wider, Belarusen vor Schaden zu bewahren, statt nach politischer Macht zu streben.
Kalesnikawas Ansatz bleibt fest im gewaltfreien Handeln verankert. Ihre Kampagne für 2026 konzentriert sich auf den Schutz der Menschen – nicht auf die Übernahme von Macht. Der von ihr vorgeschlagene Slogan unterstreicht dieses Bekenntnis zu Schutz und Mitgefühl.






