06 May 2026, 04:30

Waldkirch plant lebendiges Nachbarschaftszentrum im alten Josefshaus

Großes Gebäude mit zahlreichen Fenstern, das als neuer Eingang zur Stadtmitte dient, umgeben von Straßeninfrastruktur, Fahrzeugen, Fußgängern, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Waldkirch plant lebendiges Nachbarschaftszentrum im alten Josefshaus

Waldkirch plant Umwandlung des Josefshaus in Kollnau zu einem neuen Nachbarschaftszentrum

Ab dem 11. Mai 2026 haben die Bürgerinnen und Bürger von Waldkirch die Möglichkeit, ihre Ideen und Wünsche für die künftige Nutzung des Josefshaus in Kollnau einzubringen. Das Projekt soll nicht nur Raumnot an örtlichen Schulen lindern, sondern auch einen zentralen Begegnungsort für das Viertel schaffen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Josefshaus steht ab dem 1. Juli 2026 für eine Umnutzung zur Verfügung. Durch den Umbau sollen lokale Vereine und Gruppen dort unterkommen, was dringend benötigten Platz an der Kohlenbach-Grundschule freimacht. Damit entfällt voraussichtlich die Notwendigkeit eines kostspieligen Schulanbaus.

Im Rahmen öffentlicher Beteiligungsworkshops, die im Mai, Juni und Juli 2026 stattfinden, können Anwohner ihre Vorstellungen einbringen. Die Stadt plant, das bestehende Bürgerhaus stillzulegen und zu verkaufen – die Einnahmen sollen in die Sanierung des Josefshaus fließen. Konkrete Pläne gibt es zwar noch nicht, doch Beamte betonen das langfristige Potenzial des Geländes für zusätzlichen Wohnraum.

Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Schaffung eines vielseitig nutzbaren Raums für die Bevölkerung. Durch die Verlegung von Vereinen und Gruppen erhofft sich die Stadt eine Verbesserung der Bedingungen für Bildung und gemeinschaftliche Aktivitäten gleichermaßen.

Die Neugestaltung des Josefshaus soll sowohl das Platzproblem an den Schulen lösen als auch einen neuen Treffpunkt für Waldkirch schaffen. Die in den kommenden Monaten gesammelten Rückmeldungen der Bürger werden die endgültigen Pläne prägen. Die Stadt rechnet damit, dass die Veränderungen den Anwohnern bereits im Sommer 2026 zugutekommen werden.

Quelle