Wanderausstellung zeigt: Wie Geschlecht die Medizin revolutioniert
Neue Wanderausstellung zu „Sex- und Gendersensibler Medizin“ ab 12. Mai 2023 an der Universitätsmedizin Halle
Vom 12. bis 28. Mai 2023 präsentiert die Universitätsmedizin Halle eine neue Wanderausstellung zum Thema „Sex- und Gendersensible Medizin". Die Schau möchte aktuelle Forschungserkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit verständlich näherbringen – der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Gezeigt werden zwölf ausführliche Poster, die aufzeigen, wie das biologische Geschlecht medizinische Erkrankungen beeinflusst. Die Themen reichen von Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten über Osteoporose, Herzinfarkte bis hin zu chronischen Erkrankungen wie ME/CFS. Auch Gefäßerkrankungen, Infektionen und Depressionen werden behandelt.
Veranstaltet wird die Ausstellung vom Deutschen Ärztinnenbund und der Deutschen Gesellschaft für Genderspezifische Medizin, unterstützt von der Margarete-Ammon-Stiftung. Neben medizinischen Unterschieden beleuchten die Poster weitere Aspekte wie die Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen der Medizin, gesundheitliche Folgen des Klimawandels sowie Forschungs- und Bildungslücken.
Prof. Dr. Heike Kielstein, Dekanin der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, betont die Bedeutung dieses Ansatzes: „Eine sex- und gendersensible Medizin kann zu besseren Behandlungsergebnissen für alle Patientinnen und Patienten führen.“
Bis zum 28. Mai bleibt die Ausstellung in der Universitätsmedizin Halle zu sehen. Besucherinnen und Besucher können sich kostenlos über geschlechtsspezifische Unterschiede in der medizinischen Versorgung informieren. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, mit der Veranstaltung weitere Diskussionen und Fortschritte in diesem Bereich anzuregen.






